Kartenvorverkauf

Vorverkauf für unsere Veranstaltungen im Pressezentrum und bei mvticket.de.


Hannah Lühmann liest: »Heimat«, 23.04.2026

© Max Zerrahn

Als Jana mit ihrer Familie aufs Land zieht, merkt sie schnell: Hier gelten andere Regeln. Während sie selbst versuchen muss mit diversen Veränderungen in ihrem Leben umzugehen, findet sie ein Vorbild in ihrer neuen Nachbarin, Karolin. Je mehr Zeit Jana mit Karolin verbringt, desto klarer wird ihr, dass sie auf eine sehr zeitgemäße Weise ultrakonservativ ist – sie lebt in Instagram-Reels Naturverbundenheit vor, teilt Koch- und Backrezepte und propagiert die Unterwerfung der Frau unter den Mann.  

Mit aktuellen Themen wie der Trad-Wife Bewegung in den sozialen Medien trifft Hannah Lühmanns Roman "Heimat" den Nerv der Zeit. 

Alle weiteren informationen finden Sie hier.

Zu dem Livestream und der Mediathekt finden Sie über diesen Link: https://www.twitch.tv/lithausrostock 


Freiluft Lesebühne: »terrain vague«, 25.04.2026

»terrain vague« ist eher Lesewiese als Lesebühne. Die Gründer:innen Everest Girard, David Lorenz und Claudia Schlegel laden zu Lesungen in Gärten oder Innenhöfen Autor:innen, meist aus Rostock/M-V ein, und tragen in einem Programm gemeinsam mit ihnen Kurztexte vor. Leseorte wechseln, das Setting bleibt: ein Stuhl, ein Tisch, ein Lautsprecher. Parallel zur Lesung entsteht ein Text – alle dürfen mitschreiben, ohne zu wissen, was in den vorhergehenden Abschnitten steht. Erst am Ende wird der Text in seiner Gänze enthüllt und vorgelesen.

Alle weiteren Informationen finden Sie hier


Diskussion mit Sophia Fritz (»Toxische Weiblichkeit«) und Matthias Politycki (»Mann gegen Mann«), 26.04.2026

© Eno de Wit
© Carsten Westphal

Kaum ein Kulturkampf wird so erbittert geführt wie der um Geschlechterrollen. Woran das liegt und welche Ansichten es zu dem Thema gibt, darüber diskutieren Sophia Fritz (»Toxische Weiblichkeit«) und Matthias Politycki (»Mann gegen Mann«). 

Wie viel Negatives und wie viel Nützliches in Geschlechterrollen steckt und was sie mit unseren Vorstellungen vo  Gesellschaft zu tun haben? Kommen Sie zur Diskussion und finden Sie es gemeinsam mit uns heraus, am 26. April im Volkstheater. 

Alle weiteren Informationen finden Sie hier


Das Literaturhaus-Programm für Mai & Juni 2026

Das Programm für Mai und Juni - zum Herunterladen auf das Bild klicken

das Literaturhaus Rostock präsentiert im Mai und Juni 2026 ein vielfältiges Programm aus Lesungen, Gesprächen und Diskussionsveranstaltungen, das aktuelle Literatur mit gesellschaftlichen Fragestellungen verbindet.

Den Auftakt bildet am 4. Mai die Lesung von Lena Gorelik aus ihrem Roman »Alle meine Mütter«, in dem sie eindringlich die Vielschichtigkeit von Mutterschaft und familiären Prägungen erkundet. Bereits am 6. Mai folgt eine zweisprachige Lesung mit Maxime Gillio, der in »Grenzüberschreitungen/Post frontière« persönliche Schicksale mit der deutsch-deutschen Nachkriegsgeschichte verwebt. Am 7. Mai stellt Daniel Stähr sein Buch »Die neuen Propheten« vor und spricht über die weitreichende Rolle ökonomischen Denkens in Politik und Gesellschaft. Mit der Freiluft-Lesebühne »terrain vague« am 9. Mai bei FRIEDA 23 sowie einem weiteren Termin am 13. Juni in Dierkow wird Literatur in den öffentlichen Raum getragen und durch gemeinschaftliches Schreiben um eine partizipative Dimension erweitert. Am 20. Mai liest Dana von Suffrin aus »Toxibaby« und beleuchtet mit scharfem Witz die Dynamiken moderner Beziehungen. Am 28. Mai treffen im Vienna House by Wyndham Sonne Mithu Sanyal und Ijoma Mangold zur Diskussion »wieder sprechen: Woke oder Weltuntergang?« aufeinander und eröffnen einen differenzierten Dialog über aktuelle kulturpolitische Konfliktlinien.

Am 4. Juni setzt sich das Programm mit einer zweisprachigen Lesung von Anne Berest in der Universitätsbuchhandlung Hugendubel fort, die in »Vatertage« persönliche Familiengeschichte mit historischen Entwicklungen verbindet. Am 5. Juni widmet sich Helmut Lethen mit »Stoische Gangarten« der Frage nach Gelassenheit in Zeiten gesellschaftlicher Krisen. Die Veranstaltung am 12. Juni bringt unter dem Titel »Wie politisch soll Literatur sein?« mehrere Autor:innen aus Mecklenburg-Vorpommern zusammen, die sich literarisch mit gesellschaftlicher Verantwortung auseinandersetzen. Am 14. Juni liest Betty Boras aus ihrem Debüt »Das schönste aller Leben«, das eindringlich Fragen von Herkunft, Mutterschaft und gesellschaftlichen Schönheitsidealen verhandelt. Die Auftaktveranstaltung zum Siegmannjahr am 17. Juni im Kulturhafen Rostock richtet den Blick auf die konkrete Stärkung demokratischen Miteinanders, bevor Jana Hensel am 24. Juni ihr Buch »Es war einmal ein Land« vorstellt und sich mit politischen Entwicklungen in Ostdeutschland auseinandersetzt.

Auch das Junge Literaturhaus bietet ein abwechslungsreiches Programm: Beim Vorlesepicknick am 2. Mai im Kulturhafen Rostock stehen Geschichten und gemeinsames Entdecken für Familien im Mittelpunkt. Am 19. Mai liest Torben Kuhlmann  aus »Earhart – Der abenteuerliche Flug einer Wühlmaus um die Welt« und erzählt von einer abenteuerlichen Entdeckungsreise. Das Puppentheater Eckstein bringt am 7. Juni im Kulturhafen Rostock mit »Käpt’n Bluebottle« ein fantasievolles Seeabenteuer auf die Bühne. Den Abschluss bildet am 21. Juni eine Kinderbuchlesung mit Alexander Steffensmeier, der mit seinen Lieselotte-Geschichten humorvolle Einblicke in das Leben auf dem Bauernhof gibt.

Ein Programm, das Literatur in ihren vielfältigen Formen erlebbar macht und zum Austausch über Gegenwart und Gesellschaft einlädt. Wir freuen uns auf Sie!

Mit herzlichen Grüßen 

Ihr Team des Literaturhauses Rostock

* Mitglieder im Literaturhaus Rostock e.V. erhalten unser gedrucktes Programm auf Wunsch auch per Post (und natürlich ermäßigten Eintritt zu den meisten Veranstaltungen des Literaturhauses). Bei Interesse hier entlang.


Rostocker Erklärung

Kunst schafft einen Raum zur Veränderung der Welt.

Als Aktive der Kulturlandschaft in Deutschland stehen wir nicht über den Dingen, sondern auf einem Boden, von dem aus die größten Staatsverbrechen der Menschheitsgeschichte begangen wurden. In diesem Land wurde schon einmal Kunst als entartet diffamiert und Kultur flächendeckend zu Propagandazwecken missbraucht. Millionen Menschen wurden ermordet oder gingen ins Exil, unter ihnen auch viele Künstler*innen.

Heute begreifen wir die Kunst und ihre Einrichtungen, die Museen, Theater, Ateliers, Clubs und urbanen Orte als offene Räume, die vielen gehören.

Unsere Gesellschaft ist eine plurale Versammlung. Viele unterschiedliche Interessen treffen aufeinander und finden sich oft im Dazwischen. Demokratie muss täglich neu verhandelt werden – aber immer unter einer Voraussetzung: Es geht um Alle, um jede*n Einzelne*n als Wesen der vielen Möglichkeiten!

Der rechte Populismus, der die Kultureinrichtungen als Akteure dieser gesellschaftlichen Vision angreift, steht der Kunst der vielen feindselig gegenüber.

Der verächtliche Umgang rechter Gruppierungen und Parteien mit Menschen auf der Flucht, mit engagierten Künstler*innen, mit allen Andersdenkenden verrät, wie sie mit der Gesellschaft umzugehen gedenken, sobald sich die Machtverhältnisse zu ihren Gunsten verändern würden.

Wir als Unterzeichnende der Rostocker Kunst- und Kultureinrichtungen und ihrer Interessenverbände begegnen diesen Versuchen mit einer klaren Haltung:

  • Die unterzeichnenden Kunst- und Kulturinstitutionen führen den offenen, aufklärenden, kritischen Dialog über antidemokratische Strategien. Sie gestalten diesen Dialog mit Mitwirkenden und dem Publikum in der Überzeugung, dass die beteiligten Institutionen und Einzelkünstler den Auftrag haben, unsere Gesellschaft als eine demokratische fortzuentwickeln.

Solidarität statt Privilegien. Es geht um Alle. Die Kunst bleibt frei!

Mehr Infos dazu finden Sie hier und unter www.dievielen.de


Ausschreibung Literaturpreis Mecklenburg-Vorpommern 2026

Der Literaturpreis Mecklenburg-Vorpommern würdigt und unterstützt das herausragende literarische Schaffen von Autor:innen in und aus Mecklenburg-Vorpommern. Im Herbst 2026 wird der Preis zum siebenten Mal vergeben. Ab sofort können Texte eingereicht werden. Eine dreiköpfige Fachjury wählt auf Grundlage anonymisierter Einsendungen bis zu fünf Autor:innen aus. Diese stellen ihre Texte während einer Festveranstaltung zur Preisverleihung am 7. November 2026 in Neustrelitz vor. 

Der Literaturpreis Mecklenburg-Vorpommern umfasst einen einmonatigen Arbeitsaufent­halt im Künstlerhaus Lukas in Ahrenshoop im Oktober 2027 mit einem Stipendium in Höhe von 3.000 Euro (vorbehaltlich der Landesförderung) sowie mehrere Lesungen in literarischen Institutionen MVs im Jahr 2027. Der von der Jury ausgezeichnete Text wird gemeinsam mit den Texten der Finalist:innen in einer Anthologie veröffentlicht. Neben dem Jurypreis werden zwei Publikumspreise vergeben: der Saalpreis und der Onlinepreis. Das Publikum stimmt in Präsenz bzw. online nach der öffentlichen Lesung der Finalist:innen während der Veranstaltung zur Preisverleihung ab. Die Publikumspreise sind mit je 500 Euro dotiert.

Einsendeschluss ist der 14. Juni 2026.

Alle weiteren Informationen finden Sie hier.


Weltenschreiber für M-V

Das Projekt »Weltenschreiber für M-V« hat eine eigene Internetseite:
www.weltenschreiber-mv.de

Wir informieren Sie gerne zu unseren Angeboten für Schule & KiTa via E-Mail oder telefonisch.

Schreiben Sie uns gerne an:

Leseland M-V: Juliane Foth kipro (at) literaturhaus-rostock(dot)de


Schreibwerkstätten &
Fortbildungen: Pauline Adamek adamek (at) literaturhaus-rostock(dot)de

Gedankenflieger: Inga Faust inga.faust (at) literaturhaus-rostock(dot)de


Vorlesezeit in der Stadtbibliothek Rostock

Jeden Mittwoch um 16 Uhr und jeden zweiten Samstag um 11 Uhr wird in der Stadtbibliothek Rostock (Zentralbibliothek, Kröpeliner Str. 82) vorgelesen. Die Vorlesepat:innen lesen Bücher für Kinder zwischen 3 bis 6 Jahren.

Die aktuellen Buchtitel der Vorlesezeit finden Sie hier. Alle Titel sind in der Bibliothek auch ausleihbar. Hier finden Sie den aktuellen Programmflyer.

Die Vorlesezeit findet in Kooperation mit der Stadtbibliothek Rostock und dem Jungen Literaturhaus Rostock statt.


Kultur für alle!

Wir unterstützen das »Kulturticket« des AStA der Universität Rostock. Um zu zeigen, wie vielseitig die kulturelle Landschaft Rostocks aufgestellt ist, bieten wir Studierenden kostenlosen Zugang zu einem Großteil unserer Veranstaltungen. Wir bitten jeweils um rechtzeitige Anmeldung unter reservierung (at) literaturhaus-rostock(dot)de
Alle weiteren Informationen hier.

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