Kartenvorverkauf
Vorverkauf für unsere Veranstaltungen im Pressezentrum und bei mvticket.de.
»Unser Schmerz ist unsere Kraft« am 25. Februar im Literaturhaus Rostock

Gamze Kubaşık verlor ihren Vater Mehmet Kubaşık durch die Mordserie des rechtsterroristischen Nationalsozialistischer Untergrund (NSU). Gemeinsam mit Semiya Şimşek, deren Vater Enver Şimşek 2000 ermordet wurde, kämpft sie seit vielen Jahren für Aufklärung, Erinnerung und Konsequenzen.
In der Lesung am 25. Februar spricht Gamze Kubaşık über ihre Familiengeschichte, über den Verlust ihres Vaters und über den langen, schmerzhaften Kampf der Angehörigen – gegen Verdächtigungen, institutionellen Rassismus und das Vergessen. Bis zur Selbstenttarnung des NSU im November 2011 wurden die Familien der Opfer von Behörden und Teilen der Öffentlichkeit nicht ernst genommen, teils sogar selbst beschuldigt. Viele Fragen zum NSU-Komplex und zu möglichen Unterstützungsnetzwerken sind bis heute ungeklärt.
Die Veranstaltung findet anlässlich des 22. Todestages von Mehmet Turgut statt, der 2004 in Rostock-Toitenwinkel aus rassistischen Motiven vom NSU ermordet wurde.
Nähere Informationen zur Veranstaltung finden Sie hier.
Buchvorstellung am 27. Februar im Vienna House: Gilda Sahebi: »Verbinden statt spalten. Eine Antwort auf die Politik der Polarisierung«
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Am 27.02.2026 um 20:00 Uhr laden wir herzlich ins Vienna House by Wyndham Sonne (Neuer Markt 2, 18055 Rostock) ein.
Gilda Sahebi stellt ihr Buch „Verbinden statt spalten. Eine Antwort auf die Politik der Polarisierung“ vor und diskutiert im Anschluss mit dem Publikum.
Ist Deutschland wirklich so gespalten, wie oft behauptet wird? Oder wird dieser Eindruck politisch erzeugt und medial verstärkt? Gilda Sahebi zeigt, wie die Erzählung von der gesellschaftlichen Spaltung als Herrschaftsinstrument autoritärer Kräfte wirkt – ob in Debatten um Sozialleistungen, Migration, Gendern und Wokeness, Krieg und Frieden oder Corona.
Studien belegen: Uns verbindet mehr, als uns trennt. Menschen erleben in ihrem Alltag Zusammenhalt, Unterstützung und Solidarität. Warum geht dieses Verbindende auf gesellschaftlicher Ebene verloren? Und wie können wir der Logik der Spaltung im eigenen Leben begegnen?
Ein Abend mit Impulsen, Diskussion und der gemeinsamen Suche nach Antworten auf eine der drängendsten Fragen unserer Zeit.
Nähere Informationen zu der Veranstaltung finden Sie hier.
»Vulva! Wissen für unter der Gürtellinie« - Lesung und Workshop im Rahmen der Queerfeministischen Festivalwochen
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Am 01. März wird das Literaturhaus Rostock zur Bühne für Empowerment, Aufklärung und kreative Selbstermächtigung: Um 15 Uhr präsentieren die Sexualpädagoginnen Nadine Beck und Rosa Schilling ihr Buch »Vulva! Wissen für unter der Gürtellinie« – humorvoll, schamfrei und empowernd. Die Lesung mit Gespräch ist Teil der Queerfeministischen Festivalwochen und richtet sich an Jugendliche wie Erwachsene, die Lust auf fundiertes Wissen, Vielfalt und offene Worte haben.
Im Anschluss um 17 Uhr lädt Sexualpädagogin Elle Lehner vom Centrum für Sexuelle Gesundheit zum kostenlosen Workshop »Turn Vulvas into Art« ein. In geschütztem Rahmen können FLINTA* und Interessierte künstlerisch forschen, neue Bilder von Vulven entwerfen und sich austauschen – ohne Druck, ohne Vorkenntnisse, aber mit viel Raum für Kreativität und Selbstliebe.
Nähere Informationen zur Lesung findet Sie hier und für den Workshop hier.
Das Gesamtprogramm der Queerfeministischen Festivalwochen ist hier nachzulesen.
Ausschreibung Literaturpreis Mecklenburg-Vorpommern 2026

Der Literaturpreis Mecklenburg-Vorpommern würdigt und unterstützt das herausragende literarische Schaffen von Autor:innen in und aus Mecklenburg-Vorpommern. Im Herbst 2026 wird der Preis zum siebenten Mal vergeben. Ab sofort können Texte eingereicht werden. Eine dreiköpfige Fachjury wählt auf Grundlage anonymisierter Einsendungen bis zu fünf Autor:innen aus. Diese stellen ihre Texte während einer Festveranstaltung zur Preisverleihung am 7. November 2026 in Neustrelitz vor.
Der Literaturpreis Mecklenburg-Vorpommern umfasst einen einmonatigen Arbeitsaufenthalt im Künstlerhaus Lukas in Ahrenshoop im Oktober 2027 mit einem Stipendium in Höhe von 3.000 Euro (vorbehaltlich der Landesförderung) sowie mehrere Lesungen in literarischen Institutionen MVs im Jahr 2027. Der von der Jury ausgezeichnete Text wird gemeinsam mit den Texten der Finalist:innen in einer Anthologie veröffentlicht. Neben dem Jurypreis werden zwei Publikumspreise vergeben: der Saalpreis und der Onlinepreis. Das Publikum stimmt in Präsenz bzw. online nach der öffentlichen Lesung der Finalist:innen während der Veranstaltung zur Preisverleihung ab. Die Publikumspreise sind mit je 500 Euro dotiert.
Einsendeschluss ist der 14. Juni 2026.
Alle weiteren Informationen finden Sie hier.
In eigener Sache: Uva Piterane übernimmt Geschäftsführung des Literaturhauses Rostock
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Zum 1. Januar 2026 übernimmt Uva Piterane die Geschäftsführung des Literaturhauses Rostock. Sie folgt auf Reiner Mnich, der das Literaturhaus über 20 Jahre als Geschäftsführer geprägt hat und sich im Laufe des Jahres 2026 in den Ruhestand verabschiedet.
Uva Piterane ist gebürtige Lettin. Sie wurde in Riga geboren, wuchs dort auf und begann dort ihr Studium der Germanistik. In Rostock absolvierte sie anschließend ein Magisterstudium in Geschichte und Germanistik und lebt seitdem in der Hansestadt. Von 2017 bis 2023 war sie Geschäftsführerin der Uwe Johnson-Gesellschaft Rostock. Seit 2024 ist sie im Literaturhaus Rostock tätig und verantwortet dort im Jungen Literaturhaus die Teil-Projektleitung des Programms „Weltenschreiber für M-V“, das vom Ministerium für Bildung und Kindertagesförderung gefördert wird.
Mit der Übernahme der Geschäftsführung wird Uva Piterane neben der wirtschaftlichen Leitung des Literaturhauses auch für den Ausbau des Literaturhaus-Vereins verantwortlich sein. Darüber hinaus übernimmt sie gemeinsam mit dem Team des Literaturhauses die Vertretung der Institution in regionalen und überregionalen Netzwerken sowie gegenüber Kooperationspartner:innen und bei öffentlichen Veranstaltungen.
„Reiner Mnich hat das Literaturhaus als Geschäftsführer über eine lange und mitunter herausfordernde Zeit getragen und vorangebracht. Für diese enorme Arbeit können wir ihm als inzwischen fünfköpfiges Team nicht genug danken, und wir freuen uns sehr, dass er uns nach der offiziellen Übergabe des Staffelstabs noch weiter verbunden bleibt“, so Ulrika Rinke, seit 2016 Programmleiterin des Literaturhauses. „Mit Uva Piterane haben wir eine erfahrene und ebenso engagierte Nachfolgerin gefunden, für die Bücher und Buchhaltung, Literatur und die Förderung von Kultur Hand in Hand gehen. Dass sie die Verantwortung für das weitere Gedeihen des Literaturhauses übernimmt, das sich zu einem landesweit ausstrahlenden Zentrum der Literaturvermittlung entwickelt hat, ist für uns ein Glücksfall in professioneller wie in persönlicher Hinsicht.“
Das Literaturhaus Rostock ist eine gemeinnützige Institution für Literaturvermittlung in freier Trägerschaft und wird maßgeblich von der Hanse- und Universitätsstadt Rostock und dem Land Mecklenburg-Vorpommern gefördert. Die wichtigsten Arbeitsfelder sind
· lokale und regionale Literaturvermittlung mit ca. 60 Veranstaltungen zu Belletristik, Sachbuch und Klassikern pro Jahr
· Sprach- und Leseförderung im gesamten Bundesland durch das Junge Literaturhaus, derzeit maßgeblich im Programm „Weltenschreiber für M-V“ (www.weltenschreiber-mv.de)
· Autor:innenförderung durch die Organisation von Schreibkursen
Der Trägerverein Literaturhaus Rostock e.V. mit derzeit 70 Mitgliedern engagiert sich in Kooperation mit Einrichtungen in Stadt und Land für kulturelle Teilhabe sowie die Vernetzung literarischer Aktivitäten im Bundesland und darüber hinaus. Zur Mitgliedschaft geht es hier entlang.
Das Literaturhaus-Programm für März & April 2026
Im aktuellen Programmflyer haben sich Änderungen ergeben. Wir müssen eine Veranstaltung schweren Herzens absagen. Dabei handelt es sich um die für den 2. April angesetzte Veranstaltung in der Literaturkritik-Reihe »3 zu 3«, die wir gemeinsam mit der Stadtbibliothek ins Leben gerufen haben. Fester Teil des Podiums der drei Kritiker:innen war Martina Bade, Direktorin der Stadtbibliothek Rostock. Noch im Januar waren wir trotz aller gesundheitlichen Widrigkeiten im Austausch über die kommende Veranstaltung; am 12. Februar ist Martina Bade nach schwerer Krankheit verstorben. Die Kulturszene der Stadt wird dadurch einer Impulsgeberin und eines starken Motors beraubt. Alle Freund:innen und Wegbegleiter:innen, die Martina Bade kannten und ihre unnachahmliche Präsenz geschätzt und geliebt haben, sind tieftraurig und ringen um Verstehen und Worte – so auch wir.
Im März finden die nunmehr 6. Queerfeministischen Festivalwochen (https://eintagistnichtgenug.de/) rund um den Frauentag im Peter-Weiss-Haus statt. Auch das Literaturhaus Rostock ist mit drei Veranstaltungen dabei: Gleich am 1. März veranstalten wir eine Lesung mit Nadine Beck und Rosa Schilling. Empowerment pur! Ihr Sachbuch »Vulva! Wissen für unter der Gürtellinie« feiert die Vielfalt der Körper und Identitäten. Im Anschluss um 17 Uhr lädt Sexualpädagogin Elle Lehner vom Centrum für Sexuelle Gesundheit zum kostenlosen Workshop »Turn Vulvas into Art« ein. In geschütztem Rahmen können FLINTA* und Interessierte künstlerisch forschen, neue Bilder von Vulven entwerfen und sich austauschen – ohne Druck, ohne Vorkenntnisse, aber mit viel Raum für Kreativität und Selbstliebe. Am 4. März findet eine Literatur-Musik-Performance mit NO SCRIBES – Die literarische Girlband mit Paula Fürstenberg, Alisha Gamish und Raphaëlle Red statt. Kaum ein popkulturelles Phänomen hat die 1990er- und 2000er-Jahre so stark geprägt wie Girlbands. Dahinter: ausbeuterische Strukturen, normierte Rollen und Machtverhältnisse einer Industrie, die das Kollektiv so schnell verschluckte, wie sie es inszeniert hatte. NO SCRIBES greifen diese Dynamiken auf und setzen sich mit Identitäten und (Pop-)Feminismus auseinander. In der Lesung von Res Sigusch am 13. März steht Christian, ein queerer Single in einer sächsischen Kleinstadt, im Mittelpunkt der Geschichte. In dem Buch »Unbegründete Ängste« stellt er sich immer wieder Fragen: Wie wirkt er auf andere? Warum findet er nicht den Richtigen? Was bringt die Zukunft in Zeiten von Klimawandel, Rechtsextremismus und Pandemien? Und ist er nicht vielleicht längst unheilbar krank, wie ihm seine täglichen Internetrecherchen weismachen wollen? In ihm wachsen Sorge und Panik, die bald keinen Anlass mehr kennen. Erst in größter Not öffnet Christian sich seinem Umfeld und erfährt: Geteilte Angst ist halbe Angst.
Die Demokratie wird von Krisen erschüttert, geopolitische Veränderungen fordern uns heraus wie nie zuvor. Inmitten dieses tiefgreifenden Umbruchs treffen am 11. März in der Kunsthalle Rostock zwei kluge Köpfe aufeinander: die Grünen-Politikerin Ricarda Lang und der Soziologe Steffen Mau. Gemeinsam analysieren sie in ihrem Buch »Der große Umbruch« die großen Themen unserer Zeit von sozialer Ungleichheit über politische Polarisierung bis hin zur Krise der Staatlichkeit.
In ihren Erzähl-Solos präsentiert Meike Rötzer die großen Romane und Dramen der Weltliteratur, frei erzählt in eigens erarbeiteten Fassungen. Am 14. März nimmt sie uns mit in eines der berühmtesten Liebesschlamassel der Literaturgeschichte: »Anna Karenina«. Die Veranstaltung wurde vom 18. Januar auf den 14 März verlegt!
Am 22. März stellt Steffi Hentschke ihr Buch »Manchmal würde ich gern schreien. Mein Ringen um eine Haltung im Nahostkonflikt« im Literaturhaus vor. In diesem Buch verbindet sie persönliche Erfahrung mit politischer Analyse, beschreibt die Entwicklungen vor und nach dem 7. Oktober 2023 und ringt um eine Haltung, die Widersprüche aushält.
Wie kommen wir wieder ins Gespräch, wie viel Differenz halten wir aus in polarisierten Zeiten? Gemeinsam mit dem Volkstheater suchen wir in der Reihe »wieder sprechen« den Dialog mit Vertreter:innen gegensätzlicher Positionen. Am 27. März kommen Bernhard Pörksen (»Zuhören«) und Nils C. Kumkar (»Polarisierung«) ins Gespräch. In einer zweiten Diskussionsrunde treffen am 26. April Sophia Fritz (»Toxische Weiblichkeit«) und Matthias Politycki (»Mann gegen Mann«) im Ateliertheater aufeinander.
Nachdem der Auftakt des Formats »Silent Reading« im Café Marat im Peter-Weiss-Haus am 8. Februar so viel positive Resonanz fand, gehen wir in die Wiederholung: am Sonntag, den 29.03., erneut 15 – 18 Uhr im Café Marat. Bringen Sie Lektüre mit oder stöbern Sie in unseren Vorräten, genießen Sie die ruhige Atmosphäre und die Gelegenheit, sich abseits von Haushalt und Handy auf ein Buch der Wahl einzulassen.
Am 10. April laden wir Sie gemeinsam mit NDR Kultur zu der Lesung von Tomer Gardi mit seinem Buch »Liefern« im Rahmen von »Der Norden liest« ein. Wir sehen sie jeden Tag, überall schwirren sie durch die Städte: Essenslieferanten. Tomer Gardi verbindet ihre Geschichten zu einer Weltreise in sechs Episoden...
Am Welttag des Buches (am 23. April) begrüßen wir außerdem die Autorin und langjährige leitende WELT-Kulturredakteurin Hannah Lühmann, die sich mehr als zwei Jahre lang mit dem viralen Phänomen der »Tradwives« beschäftigt hat. Ihr Roman »Heimat« erzählt die Geschichte einer leisen Radikalisierung in ländlicher Idylle und zugleich vom Rechtsruck.
Auch die Freiluft-Lesebühne »terrain vague« ist wieder in Rostock und im Umland unterwegs. Am 25. April wird die erste Freiluftveranstaltung in diesem Jahr im IBZ in Rostock stattfinden.
Im Jungen Literaturhaus haben wir am 12. April Josephine Mark zu Gast. Die Kinderbuchautorin schickt ihre ungewöhnliche Schicksalsgemeinschaft, einen Wolf und ein kränkliches Häschen, in ihrem Kindercomic »Trip mit Tropf« auf einen rasanten Roadtrip mit allem, was dazu gehört: schießwütige Jäger, billige Motels, Bären, gefrierende Infusionsbeutel. Und die große Frage, ob es wirklich nur der Wolfskodex ist, der sie aneinanderbindet.
Wir freuen uns auf Ihren Besuch und hoffen, dass Sie gut in Frühling kommen!
Mit herzlichen Grüßen
Ihr Team des Literaturhauses Rostock
* Mitglieder im Literaturhaus Rostock e.V. erhalten unser gedrucktes Programm auf Wunsch auch per Post (und natürlich ermäßigten Eintritt zu den meisten Veranstaltungen des Literaturhauses). Bei Interesse hier entlang.
+++Workshop Zeitzeugenarbeit mit Jochen Schmidt+++

Kempowski Archiv Rostock in Kooperation mit dem Jungen Literaturhaus Rostock bietet einen Workshop für Lehrkräfte ab der 9. Klassen zu dem Thema Zeitzeugenarbeit – »Geschichtsbilder & Zeitzeugen« – an. Der Fokus liegt auf der Aufarbeitung der DDR-Geschichte in Rostock. Der Autor und Journalist Jochen Schmidt wird zunächst die Zugänge zur Zeitzeugenarbeit sowie Methoden im Umgang mit Zeitzeugen vermitteln. Mit einem auf Rostock zugeschnittenen Fragenkatalog für die Zeitzeugenbefragung im öffentlichen Rostocker Raum, befragen die Schüler:innen Zeitzeug:innen zur DDR-Geschichte. Die zusammengetragenen Erinnerungen werden aufgearbeitet und in einem Band zusammengefasst. Jochen Schmidt bringt seine Erfahrungen aus einem jüngst betreuten Schreibprojekt in Berlin-Marzahn ein und unterstützt die Jugendlichen bei der Zeitzeugenarbeit.
Einführungsveranstaltung für Lehrkräfte: 17. März | 15-17 Uhr | im Literaturhaus Rostock
Anmeldung per Mail an kipro (at) literaturhaus-rostock(dot)de.
Nähere Informationen finden Sie hier.
Eine gemeinsame Veranstaltung mit dem Kempowski Archiv Rostock.
ANMELDEPHASE VERLÄNGERT! Szenischer Schreibwettbewerb 2026 (9. - 13. Klasse)

Deine Worte! Dein Stück! Deine Bühne! Du hast eine Geschichte im Kopf, die auf die Bühne gehört? Dann erwecke sie zum Leben! Egal ob Komödie, Drama oder Fantasy – Alles ist erlaubt!
Wer kann mitmachen? Einzeleinsendungen sind sehr erwünscht und können unabhängig der Schule eingereicht werden. Schüler:innen aller Schularten der Klassenstufen 9 bis 13 aus Rostock und dem Landkreis! Einzeln, zu zweit, in Gruppen oder im Kurs- oder Klassenverband!
Wie lang soll das Stück sein? 60-90 MinutenBis wann läuft das Projekt?
Anmeldephase bis 28. Februar 2026! Schreibphase bis 31. Juli 2026! Preisverleihung im September 2026! Uraufführung des besten Stücks in 2027 durch die Freigeister Theatergruppe!
Das beste Stück erhält ein Preisgeld von 500€ und wird professionell auf die Bühne gebracht!
Einsendung an: dramaturgie (at) freigeister-theater(dot)de
Ein gemeinsames Projekt von: Literaturhaus Rostock, Welten Schreiber MV, Freigeister Theatergruppe.
Nähere Informationen sind hier zu finden.
Literaturhaus Leipzig unter Druck - ein Menetekel in Krisenzeiten

Das Literaurhaus Leipzig leistet seit über 30 Jahren einzigartige und wertvolle Arbeit in der Buchstadt. Jetzt ist es von Schließung bedroht. Der Hintergrund wird im Börsenblatt-Interview mit Literaturhaus-Leiter Thorsten Ahrend und der Vorstandsvorsitzenden Stephanie Jacobs erklärt:
Dazu Hauke Hückstädt, Leiter des Literaturhauses Frankfurt am Main und Vorsitzender des Netzwerks der Literaturhäuser:
»Literaturhäuser sind ein selbstverständlicher Teil kulturellen Lebens. Größtenteils Ende der 80er, Anfang der 90er Jahre gegründet, gibt es sie von Rostock bis nach Zürich, von Berlin bis nach Köln. Dass ausgerechnet die bedeutende, impulsgebende Buchmesse-, Universitäts- und Verlagsstadt Leipzig sich in diesem Ensemble nicht behaupten will, ist unverständlich. Die Leiterinnen und Leiter der 17 Literaturhäuser von Kiel bis Wien, von Halle bis München möchten die Leipziger und die politischen Köpfe dieser Stadt dringlich ermuntern, ihr Literaturhaus endlich zu stärken. Bislang lebte das Literaturhaus Leipzig, weil es die DDR gab, aus Immobilienerlösen. Der Kredit ist aufgebraucht. Leipzig braucht ein leuchtendes Literaturhaus. Die Zukunft der Buch- und Lesekultur wird abhängig sein davon, was sie uns jetzt wert ist.«
In Zeiten knapper Kassen sind gewachsene Strukturen in vielen Feldern bedroht. Wir sind davon überzeugt: Kultur ist kein schönes Beiwerk, kein Freizeitangebot, sondern essenzieller Bestandteil eines demokratischen Gemeinwesens. Wir hoffen auf breite Solidarität mit dem Literaturhaus Leipzig und allen anderen Vereinen und Institutionen, die das gesellschaftliche Leben hierzulande maßgeblich prägen.
Literaturhaus Rostock, 28.11.2025
Update 05.12.2025: Das Netzwerk der Literaturhäuser hat eine Petition zum Erhalt des Literaturhaus Leipzig gestartet. Hier kann man mitzeichnen und teilen.
Weltenschreiber für M-V

Das Projekt »Weltenschreiber für M-V« hat eine eigene Internetseite:
www.weltenschreiber-mv.de
Wir informieren Sie gerne zu unseren Angeboten für Schule & KiTa via E-Mail oder telefonisch.
Schreiben Sie uns gerne an:
Leseland M-V: Juliane Foth kipro (at) literaturhaus-rostock(dot)de
Schreibwerkstätten & Fortbildungen: Uva Piterane piterane (at) literaturhaus-rostock(dot)de
Gedankenflieger: Inga Faust inga.faust (at) literaturhaus-rostock(dot)de
Vorlesezeit in der Stadtbibliothek Rostock


Jeden Mittwoch um 16 Uhr und jeden zweiten Samstag um 11 Uhr wird in der Stadtbibliothek Rostock (Zentralbibliothek, Kröpeliner Str. 82) vorgelesen. Die Vorlesepat:innen lesen Bücher für Kinder zwischen 3 bis 6 Jahren.
Die aktuellen Buchtitel der Vorlesezeit finden Sie hier. Alle Titel sind in der Bibliothek auch ausleihbar. Hier finden Sie den aktuellen Programmflyer.
Die Vorlesezeit findet in Kooperation mit der Stadtbibliothek Rostock und dem Jungen Literaturhaus Rostock statt.
Kultur für alle!

Wir unterstützen das »Kulturticket« des AStA der Universität Rostock. Um zu zeigen, wie vielseitig die kulturelle Landschaft Rostocks aufgestellt ist, bieten wir Studierenden kostenlosen Zugang zu einem Großteil unserer Veranstaltungen. Wir bitten jeweils um rechtzeitige Anmeldung unter reservierung (at) literaturhaus-rostock(dot)de
Alle weiteren Informationen hier.
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