Das Programm für Januar & Februar zum Herunterladen!

Wir freuen uns auf:

  • Saskia Hennig von Lange bei der LiteraTour Nord
  • Nino Haratischwili und ihren für den Buchpreis nominierten Roman 
  • Buchkritiken von Rainer Moritz & Annemarie Stoltenberg
  • den Abschluss der LiteraTour Nord mit Steven Uhly
  • einen fulminanten Geschichtsabend mit Stefan Schwarz
  • & den meistbesprochenen Debütanten des Jahres 2018: Lukas Rietzschel

Das gesamte Programm finden Sie auch in der Rubrik  Veranstaltungen und ab kommender Woche bei PINAX.

(Übrigens: Vereinsmitglieder können sich unser Programm bequem postalisch zusenden lassen.)

Rostocker ERKLÄRUNG DER VIELEN

Als Aktive der Kulturlandschaft in Deutschland stehen wir nicht über den Dingen, sondern auf einem Boden, von dem aus die größten Staatsverbrechen der Menschheitsgeschichte begangen wurden. In diesem Land wurde schon einmal Kunst als entartet diffamiert und Kultur flächendeckend zu Propagandazwecken missbraucht. Millionen Menschen wurden ermordet oder gingen ins Exil, unter ihnen auch viele Künstler*innen.

Heute begreifen wir die Kunst und ihre Einrichtungen, die Museen, Theater, Ateliers, Clubs und urbanen Orte als offene Räume, die vielen gehören.

Unsere Gesellschaft ist eine plurale Versammlung. Viele unterschiedliche Interessen treffen aufeinander und finden sich oft im Dazwischen. Demokratie muss täglich neu verhandelt werden – aber immer unter einer Voraussetzung: Es geht um Alle, um jede*n Einzelne*n als Wesen der vielen Möglichkeiten!

Der rechte Populismus, der die Kultureinrichtungen als Akteure dieser gesellschaftlichen Vision angreift, steht der Kunst der vielen feindselig gegenüber.

Ihr verächtlicher Umgang mit Menschen auf der Flucht, mit engagierten Künstler*innen, mit allen Andersdenkenden verrät, wie sie mit der Gesellschaft umzugehen gedenken, sobald sich die Machtverhältnisse zu ihren Gunsten verändern würden.

Das Literaturhaus Rostock als eine der unterzeichnenden Institionen der Rostocker Kunst- und Kultureinrichtungen, die diesen Versuchen mit einer klaren Haltung begegnen:

Die unterzeichnenden Kunst- und Kulturinstitutionen führen den offenen, aufklärenden, kritischen Dialog über antidemokratische Strategien. Sie gestalten diesen Dialog mit Mitwirkenden und dem Publikum in der Überzeugung, dass die
beteiligten Institutionen und Einzelkünstler den Auftrag haben, unsere Gesellschaft als eine demokratische fortzuentwickeln.

Weitere Informationen finden Sie auf der Website des Vereins der Vielen

 

 

Mentoringprogramm für Künstler*innen geht in die dritte Runde

Im April 2019 startet erneut das MentoringKUNST-Projekt, das bildenden Künstler*innen und Schriftsteller*innen die Möglichkeit bietet, Fragen über die Organisation ihrer Arbeit, das Bilden von Netzwerken und andere individuelle Interessen mit einer ausgewählten Mentorin oder einem Mentor persönlich zu besprechen.
Dazu werden Mentoring-Tandems entwickelt, in denen Künstler*innen ihre individuellen Fragen von April 2019 bis Juni 2020 in 1:1 Gesprächen stellen können, um so bei ihrer beruflichen und persönlichen Entwicklung Unterstützung zu bekommen.

Bis zu 12 Tandems können in diesem Projekt gebildet werden, Ihre Bewerbung können Sie bis zum 31. Januar 2019 einsenden. Die Unterlagen dafür finden Sie auf der Website: www.mentoringkunst-mv.de.

Für einen ersten Überblick über das Projekt lädt das Projektbüro MentoringKUNST zu zwei Informationsveranstaltungen ein:


Dienstag, 18. Dezember 2018, 14:30 Uhr, Frauenbildungsnetz MV e.V., 18055 Rostock, Heiligengeisthof 3. (Anmeldeschluss: 17. Dezember 2018)

Donnerstag, 10. Januar 2019, 14:30 Uhr, Caspar-David-Friedrich-Institut, 17489 Greifswald, Bahnhofstraße 46/47. (Anmeldeschluss: 8. Januar 2019)

Der Termin für die Auftaktveranstaltung des Programms ist der 27. April 2019.

 

Träger des Projektes ist das Frauenbildungsnetz Mecklenburg-Vorpommern e.V.
Kooperationspartner sind der Künstlerbund Mecklenburg und Vorpommern e.V. im BBK und der LiteraturRat Mecklenburg-Vorpommern e.V. Finanziert wird das Projekt aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds durch das Ministerium für Soziales, Integration und Gleichstellung.




Die Gewinnerin steht fest

Wir gratulieren der doppelten Preisträgerin Slata Kozakova Roschal, die gestern in Schwerin den Literaturpreis Mecklenburg-Vorpommern 2018 und den 1. Publikumspreis gewonnen hat!

Das Publikum kürte Margarete Groschupf zur 2. Siegerin und vergab mit gleicher Stimmenanzahl für Katja Thomas und Carola Weider gleich zwei Mal den 3. Publikumspreis.

Wir bedanken uns bei allen Finalistinnen für ihre Beiträge, bei der Jury - Wiebke Porombka, Thomas Kunst und Steffen Popp - für ihre Auswahlarbeit & ihr Engagement und beim Kulturbüro Schwerin für die großartige Unterstützung bei der Organisation vor Ort!

Und natürlich großer Dank ans Publikum: Schön, dass Ihr da wart & mit abgestimmt habt!

Informationen zu den Finalistinnen gibt es hier:

Margarete Groschupf

Sabina Lepadatu

Silke Peters

Slata Roschal

Katja Thomas

Carola Weider

Alle weiteren Informationen zur Jury, zu den Partnern des Literaturpreises M-V und den Förderern sind hier zu finden!

Eine Nachricht in eigener Sache

Emily Grunert © Silviu Giuman

Zum 22. Oktober übernimmt Emily Grunert die Programmleitung im Literaturhaus Rostock. Ulrika Rinke, die seit März 2016 die Programmleitung innehat, verabschiedet sich bis voraussichtlich Anfang 2020 in die Elternzeit und freut sich, dass mit Emily Grunert eine ebenso erfahrene wie motivierte Kollegin die inhaltliche Arbeit im Literaturhaus fortführen und eigene Akzente setzen wird.

Grunert studierte ab 2011 Kreatives Schreiben und Kulturjournalismus in Hildesheim sowie Angewandte Literaturwissenschaft an der FU Berlin. 2016 war sie parallel zu ihrem Studium an der Organisation des Festivals Neue Literatur des Goethe-Instituts New York beteiligt; es folgten Stationen bei den Buchbox! Buchhandlungen (Berlin) in den Bereichen Presse und Marketing sowie bei Ullstein im Bereich Veranstaltungen.

Die gebürtige Mainzerin Grunert freut sich auf die neue Aufgabe und die Arbeit im Team des Literaturhauses: »Rostock ist eine lebendige Universitätsstadt, in der man mit engagierten Partnern für ein vielseitiges und anspruchsvolles Publikum Veranstaltungen planen kann.«

Wir sagen: Herzlich willkommen im Team!

Angebot für Lehrerinnen und Lehrer

Anmeldung zur Fortbildung "Literarisches Schreiben im Deutschunterricht"

In Rahmen des Projekts »WELTENSCHREIBER – das Literaturvermittlungsprogramm für Kinder und Jugendliche« bieten wir eine Fortbildung »Literarisches Schreiben im Deutschunterricht« für LehrerInnen an.

Mehr über den Inhalt des Projekts, Anmeldung und Ablauf können Sie »hier« erfahren.


Veranstaltung verpasst?

In der Rubrik »Rückblick« finden Sie Fotos und Kurzberichte von unseren Lesungen mit  Helmut Lethen, Khaled Khalifa und Kenan Khadaj, Linus Volkmann, Dorit Linke und vielen mehr.


Europäische Briefwechsel zum Mitlesen


28 Autorinnen und Autoren sind im Austausch über Europa: Das Netzwerk der Literaturhäuser hat 14 Autorenpaare aus unterschiedlichen Ländern Europas zu EUROPÄISCHEN KORRESPONDENZEN eingeladen. (weiterlesen hier »)

Hier geht es zum Gesamtprojekt »


Die nächsten Veranstaltungen

08.01.2019 | 20:00 LiteraTour Nord 2018/19: Saskia Hennig von Lange: »Hier beginnt der Wald«

Lesung & Gespräch, Moderation: Prof. Lutz Hagestedt (Universität Rostock)

Ein namenloser Lasterfahrer flieht fahrend: vor sich selbst und seinen Kindheitserinnerungen, vor seiner Frau und ihrem gemeinsamen, ungeborenen Kind. Er flieht in eine Einsamkeit, der er nicht gewachsen ist, verkriecht sich nach... [mehr]

22.01.2019 | 20:00 LiteraTour Nord 2018/19: Nino Haratischwili: »Die Katze und der General«

Lesung & Gespräch, Moderation: Prof. Lutz Hagestedt (Universität Rostock)

Auf der Shortlist für den deutschen Buchpreis 2018! Alexander Orlow, ein russischer Oligarch, von allen „der General“ genannt, hat ein neues Leben in Berlin begonnen. Doch die Erinnerungen an seinen Einsatz im Ersten... [mehr]

23.01.2019 | 20:00 4. Prosawettbewerb der Germanistik

Lesung & Prämierung der Preisträger*innen // Eintritt frei

Was machen Geisteswissenschaftler*innen, wenn sie nicht gerade Kafka oder Hannah Arendt lesen? Sie schreiben natürlich selbst, und zwar nicht nur Hausarbeiten!Alle Studierenden der Philosophischen Fakultät konnten im vergangenen... [mehr]