Literaturpreis M-V 2018: Jetzt bewerben!

Ein Jurypreis und drei Publikumspreise für Autorinnen und Autoren in und aus Mecklenburg-Vorpommern!

Bewerben können sich alle Landeskinder (hier geboren/aufgewachsen oder hier lebend) ab 18 Jahren. Einsendeschluss: 16. Juli 2018

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Der Mai im Literaturhaus

Design: Studio Formativ / Cover-Grafik: Steffen Dürre

Die nächsten Termine im Überblick - ausführlich auf unserem Flyer oder in der Rubrik »Veranstaltungen«:

Sa 26.05. TXT.FEST #5

Di 29.05. 50 Jahre 1968 Heinz Bude: »Adorno für Ruinenkinder«

Mi 30.05. Ulrike Herrmann & Christian Reinke: »Kein Kapitalismus ist auch keine Lösung: Was uns Karl Marx heute zu sagen hat«

Anmeldungen/Reservierungen für alle kostenpflichtigen Veranstaltungen jeweils unterhalb der Veranstaltung auf unserer Webseite.
Karten: Abendkasse.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!


Bild: © MFF Striegnitz

Anlässlich des 200. Geburtstages von Karl Marx zeigt das Netzwerk der deutschsprachigen Literaturhäuser in Zusammenarbeit mit dem Kulturpartner ARTE folgende Dokumentarfilme noch vor der Erstausstrahlung:

»Karl Marx und seine Erben«, Dokumentarfilm von Peter Dörfler und Jessica Krauss, ARTE/WDR/SWR 2018, 52 Min.

»Fetisch Karl Marx«, Dokumentarfilm von Simone Dobmeier und Torsten Striegnitz, ARTE/ZDF 2018, 52 Min.

Am 10.04. zeigte das Literaturhaus Rostock nach einer Einführung durch Professor Yves Bizeul den Dokumentarfilm »Fetisch Karl Marx«. Circa sechzig Gäste schauten gespannt zu; im Anschluss ergab sich eine angeregte Diskussion über die Aktualität des Marx‘schen Denkens – ein »Meister des Verdachts« sei Marx gewesen und kein Dogmatiker, so Prof. Bizeul.

»Fetisch Karl Marx« wird am Mittwoch, den 2. Mai, um 21.40 Uhr auf ARTE ausgestrahlt.

Weitere Ausstrahlungen auf ARTE:
Samstag, 28. April, ab 20.15 Uhr

»Karl Marx – der deutsche Prophet« (ARTE/ZDF)
Dokudrama mit Mario Adorf in der Titelrolle

anschließend »Marx und seine Erben« (ARTE/WDR/SWR)

Die Filme sind ab der Ausstrahlung auch für begrenzte Zeit in der ARTE-Mediathek abrufbar, ebenso wie die Webserie »Marie meets Marx«, eine fünfteilige Serie über die Bedeutung von Karl Marx und seinen Thesen für die heutige Gesellschaft. Abrufbar unter arte.tv/marx (ARTE/SWR)

Lesung & Gespräch zum Nachhören: Josefine Rieks mit »Serverland« bei NDR Kultur!

Josefine Rieks und Alexander Solloch (NDR Kultur) © Reiner Mnich

Falls Sie am 20.3. bei der Debüt-Lesung von Josefine Rieks nicht dabei sein konnten, bietet Ihnen der Sender NDR Kultur die Möglichkeit, den ganzen Abend nachzuhören: Heute Abend (8.4.2018) ab 20 Uhr im Sonntagsstudio oder über das Internet unter diesem Link. (Zum Glück gibt es, anders als in Josefine Rieks' Roman, das Internet noch!)

Wir danken dem Sender NDR Kultur für die Kooperation, Josefine Rieks für Einblicke in ihr spannendes Buch und Alexander Solloch für seine famose Moderation!

Unseren Rückblick auf den Abend, verfasst von Maxi Hoche (Prakikantin im Literaturhaus) finden Sie hier.


Preis der Literaturhäuser 2018

Jaroslav Rudiš © Labyrint Verlag

Das Netzwerk der Literaturhäuser verleiht in Kooperation mit dem Sender Arte den mit 15.000 Euro dotierten Preis der Literaturhäuser 2018 dem tschechischen Schriftsteller, Dramatiker, Drehbuchautor und Publizisten Jaroslav Rudiš.

Der im nordböhmischen Turnov geborene Autor studierte Germanistik, Geschichte und Journalistik in Liberec, Zürich und Prag, bevor er mit einem journalistischen Stipendium nach Deutschland kam. Neben Romanen schrieb er zahlreiche Theaterstücke, Kino- und Fernsehfilme, Hörspiele und Essays in überregionalen deutschsprachigen Zeitungen. In seinen Texten zeichnet Jaroslav Rudiš mit Ironie und feinem Gespür für die Alltagsängste der Menschen die Gesellschaft anhand von besonderen Typen, die häufig Opfer tragikomischer Ereignisse sind. So sind seine Bücher cool, witzig, kritisch, politisch, poetisch, widerständig, anti-bürgerlich, berührend und verführerisch – kurzum: literarischer Rock’n’ Roll. 

Mehr über den Preisträger erfahren Sie hier.

Das Literaturhaus Rostock ist eines von 14 Häusern in Deutschland, Österreich und der Schweiz, die zum Netzwerk der Literaturhäuser gehören. Mehr über das Netzwerk erfahren Sie hier. Der deutsch-französische Fernsehsender Arte ist Kulturpartner des Netzwerks der Literaturhäuser und unterstützt den Preis ebenso wie viele andere Initiativen. Literatur auf Arte? Finden Sie regelmäßig im Monatsüberblick auf unserer Homepage!


Veranstaltung verpasst?

In der Rubrik »Rückblick« finden Sie Fotos und Kurzberichte von unseren Lesungen mit  Gerhard Henschel, Klaus Cäsar Zehrer, Sudabeh Mohafez, Jochen Schmidt und vielen mehr.


Europäische Briefwechsel zum Mitlesen


28 Autorinnen und Autoren sind im Austausch über Europa: Das Netzwerk der Literaturhäuser hat 14 Autorenpaare aus unterschiedlichen Ländern Europas zu EUROPÄISCHEN KORRESPONDENZEN eingeladen. (weiterlesen hier »)

Hier geht es zum Gesamtprojekt »


Die nächsten Veranstaltungen

26.05.2018 | 20:00 TXT.FEST #5

Releaseparty der Weisz auf Schwarz #14 mit Lesungen und Musik

Nach vier Jahren Feuerpause lädt die Redaktion der Literaturzeitschrift Weisz auf Schwarz anlässlich ihrer 14. Ausgabe zum TXT-FEST #5. Angesichts des Textremismus ist das Magazin geladen! Unmengen von Hasskommentaren und kruder... [mehr]

29.05.2018 | 20:00 50 Jahre 1968 | Heinz Bude: »Adorno für Ruinenkinder«

Lesung & Gespräch | Moderation: Heiner Hastedt (Universität Rostock, Institut für Philosophie)

Die Achtundsechziger polarisieren noch immer. Heinz Bude hat mit Männern und Frauen gesprochen, die damals dabei waren. Gemeinsam ist ihnen der Aufbruch aus der Kindheit zwischen Ruinen in eine Welt des befreiten Lebens. Aber... [mehr]

30.05.2018 | 19:30 »Kein Kapitalismus ist auch keine Lösung. Was uns Marx heute zu sagen hat«

Ulrike Herrmann (taz-Wirtschaftskorrespondentin & Autorin) im Gespräch mit Christian Reinke (SPD)

Karl Marx war einer der größten Ökonomen aller Zeiten. Obwohl in diesem Jahr sein 200 . Geburtstag gefeiert wird, gehört er noch immer zu den revolutionären Vordenkern. Denn er hat als Erster die Paradoxien des Kapitalismus... [mehr]