Das Programm für Mai & Juni zum Herunterladen!

Wir freuen uns auf:

  • Diana Ringelsiep und Felix Bundschuh mit einer Lesung (samt Filmvorführung) aus ihrem Buch A Global Mess
  • unser neues Format "Unter Freud*innen" diesmal mit Saša Stanišić (Herkunft) & Katharina Adler (Ida)
  • einen Hans-Fallada-Abend mit Hannelore Hoger und Uwe Naumann
  • die Buchpreisträgerin 2018: Inger-Maria Mahlke mit Archipel
  • eine Lesung mit Live-Programm von Linus Volkmann
  • eine Lesung von Svenja Gräfen (Freiraum) und Christian Diffloff (Das Weiße Schloss) im Rahmen des Formats "Unter Freund*innen"
  • NDR Kultur Autoren lesen mit Kenah Cusanit und ihrem renommierten Debütroman Babel
  • eine Debatte mit Jens Balzer zum Thema Provokation und Pop: Wo endet die Freiheit der Kunst?
  • Jochen Schmidt mit einer Lesung aus Ein Auftrag für Otto Kwant
  • Literarische Buchempfehlungen mit Stefan Härtel, Jens Lippert und Emily Grunert

 

Das gesamte Programm finden Sie auch in der Rubrik  Veranstaltungen und in Kürze bei PINAX.

(Übrigens: Vereinsmitglieder können sich unser Programm bequem postalisch zusenden lassen.)

 

 

Die Freiheit ist ja da.

Literaturwettbewerb zum 30. Jahrestag des Mauerfalls

Die Mauern stehn / Sprachlos […]
Friedrich Hölderlin

Eine Öffnung. Das Ringen um Freiheit. Eine friedliche Revolution.
Eine Wand aus Steinen teilte bis zu dieser Nacht.
Das Wort „Mauer“ gehört zum Wortschatz des Goethe-Zertifikats B1.
Kann man dieses Ereignis (samt seinen Folgen), das sich 2019 zum 30. Mal jährt,
heute endlich literarisch fassen?
Jenseits von bloßer biografischer Historisierung und Ostalgie, Essay und Pamphlet?

LiteraturRat M-V und Risse – Zeitschrift für Literatur in Mecklenburg und Vorpommern loben einen literarischen Schreibwettbewerb zu diesem Thema aus und suchen literarische Texte von Autorinnen und Autoren aus Mecklenburg-Vorpommern. „Das tritt nach meiner Kenntnis – ist das sofort, unverzüglich“: Einsendeschluss ist der Weltfriedenstag 2019.

Der Preis

Drei FinalistInnen werden von einer Jury aus Mitgliedern des LiteraturRates und der Risse-Redaktion gekürt und zu einer Veranstaltung im Herbst geladen. Der Preis ist mit 3 x 300 € dotiert. Der Gewinnertext erscheint in der Herbstausgabe 2019 (Heft 43) der Literaturzeitschrift Risse.

Bewerbung

Bewerben können sich Autorinnen und Autoren ab 18 Jahren, deren Lebensmittelpunkt in Mecklenburg-Vorpommern liegt, die hier geboren bzw. aufgewachsen sind, oder die mindestens drei Jahre in M-V gewohnt bzw. gearbeitet haben. Berücksichtigung finden Prosa und Lyrik.

Bewerbungsunterlagen

Per E-Mail bzw. digital einzureichen sind:

  • unveröffentlichte Texte aus den Bereichen Prosa und/oder Lyrik
    (bis zu zehn A4-Manuskriptseiten/Textseiten) in einem Text-Dokument (kein PDF)
    (Wichtig: Diese Seiten dürfen den Namen der Verfasserin/des Verfassers nicht        enthalten.)
  • Kurzbiografie (maximal eine halbe Seite), aus der Ihr M-V-Bezug deutlich wird
  • Kontaktdaten (Name, Adresse, Geburtsdatum und -ort, E-Mail, Telefon, ggf. Website)

Einsendeschluss: 1. September 2019
Bewerbungen mit dem Betreff „Mauerfall“ erbeten an: mauerfall@risse-mv.de

Mit der Einsendung der Bewerbung erklären Sie sich im Falle einer Auszeichnung mit der Veröffentlichung des eingereichten Beitrages auf den Webseiten der beteiligten Institutionen und dem Abdruck in der Literaturzeitschrift Risse und in Dokumentationen einverstanden.

Das Dokument als Download finden Sie hier.

RISSE - Zeitschrift für Literatur in Mecklenburg und Vorpommern
RISSE e.V. | mauerfall@risse-mv.de | www.risse-mv.de
LiteraturRat M-V e.V. | info@literaturrat-mv.de | www.literaturrat-mv.de

 

 

Rostocker ERKLÄRUNG DER VIELEN

Als Aktive der Kulturlandschaft in Deutschland stehen wir nicht über den Dingen, sondern auf einem Boden, von dem aus die größten Staatsverbrechen der Menschheitsgeschichte begangen wurden. In diesem Land wurde schon einmal Kunst als entartet diffamiert und Kultur flächendeckend zu Propagandazwecken missbraucht. Millionen Menschen wurden ermordet oder gingen ins Exil, unter ihnen auch viele Künstler*innen.

Heute begreifen wir die Kunst und ihre Einrichtungen, die Museen, Theater, Ateliers, Clubs und urbanen Orte als offene Räume, die vielen gehören.

Unsere Gesellschaft ist eine plurale Versammlung. Viele unterschiedliche Interessen treffen aufeinander und finden sich oft im Dazwischen. Demokratie muss täglich neu verhandelt werden – aber immer unter einer Voraussetzung: Es geht um Alle, um jede*n Einzelne*n als Wesen der vielen Möglichkeiten!

Der rechte Populismus, der die Kultureinrichtungen als Akteure dieser gesellschaftlichen Vision angreift, steht der Kunst der vielen feindselig gegenüber.

Ihr verächtlicher Umgang mit Menschen auf der Flucht, mit engagierten Künstler*innen, mit allen Andersdenkenden verrät, wie sie mit der Gesellschaft umzugehen gedenken, sobald sich die Machtverhältnisse zu ihren Gunsten verändern würden.

Das Literaturhaus Rostock als eine der unterzeichnenden Institionen der Rostocker Kunst- und Kultureinrichtungen, die diesen Versuchen mit einer klaren Haltung begegnen:

Die unterzeichnenden Kunst- und Kulturinstitutionen führen den offenen, aufklärenden, kritischen Dialog über antidemokratische Strategien. Sie gestalten diesen Dialog mit Mitwirkenden und dem Publikum in der Überzeugung, dass die
beteiligten Institutionen und Einzelkünstler den Auftrag haben, unsere Gesellschaft als eine demokratische fortzuentwickeln.

Weitere Informationen finden Sie auf der Website des Vereins der Vielen

Die Rostocker Erklärung der Vielen finden Sie hier.


Veranstaltung verpasst?

In der Rubrik »Rückblick« finden Sie Fotos und Kurzberichte von unseren Lesungen mit  Lukas Rietzschel, Fatma Aydemir und Hengameh Yaghoobifarah, Juan S. Guse, Antje Rávik Strubel und vielen mehr.



Die nächsten Veranstaltungen

19.06.2019 | 20:00 Einmischen! Das neue Debattenformat des Literaturhauses Rostock und der Körber-Stiftung

Provokation und Pop: Wo endet die Freiheit der Kunst? Moderation:...

Der Ton wird aggressiver, auch in allen Sparten der Kunst. Anzeichen dafür finden sich in der Literatur, der Performance und der populären Musik: Die Texte werden hasserfüllter, die Musik martialischer. Jens Balzer sieht... [mehr]

25.06.2019 | 20:00 Jochen Schmidt: »Ein Auftrag für Otto Kwant«

In der Reihe: Kempowski und Kollegen

Otto Kwant, aus einer Dynastie von Baumeistern stammend, studiert Architektur und findet sich zu seiner großen Überraschung an der Seite des Stararchitekten Holm Löb in Urfustan wieder, einem postsowjetischen, zentralasiatischen... [mehr]

27.06.2019 | 20:00 Literarische Sommerempfehlungen

Eintritt frei

Was soll ich denn nun lesen? Kurz vor der Sommerpause preisen wir noch einmal unsere ganz persönlichen Highlights für heiße Tage am Strand und lange Fahrten im Zug an. Dabei werden Neuerscheinungen genauso eine Rolle spielen wie... [mehr]