NACHHOLTERMIN Inger-Maria Mahlke "Archipel"

Am 28. Mai findet die Lesung von Inger-Maria Mahlke »Archipel« im Literaturhaus Rostock statt. Alle bereits erworbenen Tickets behalten ihre Gültigkeit. Neue Tickets können in der anderen Buchhandlung erworben werden.

Dies ist ein Nachholtermin für die im April 2019 abgesagte Lesung.

Ab sofort Ausschreibung fürs POETENCAMP 2019

Sechs Tage, die ein Autorenleben verändern können:
Das POETENCAMP möchte jungen Schreibtalenten die Gelegenheit geben, sich intensiv mit ihren literarischen Texten zu befassen. Zum Programm gehört der Austausch mit den anderen Stipendiat/innen, die Textdiskussion in der Gruppe und nicht zuletzt die Workshops der beiden erfahrenen Projektleiter*innen: Isabelle Lehn, promovierte Rhetorikerin, Autorin, Dozentin und wissenschaftliche Mitarbeiterin am Deutschen Literaturinstitut Leipzig und Bertram Reinecke, Schriftsteller, Kritiker, Essayist und Verleger aus Leipzig.

Das nächste Poetencamp findet vom 08.09.-13.09.19 im Schullandheim Sassen (bei Greifswald) statt.

Bewerbung:
Bis zum 14. Juni 2019
richten sich die Bewerber*innen mit ca. 10 bis 15 Seiten literarischer Arbeitsproben (Gesamtumfang max. 22.000 Zeichen, freie Gattungswahl) sowie einem kurzen biographischen Abriss an bewerbung@literaturhaus-rostock.de.

Die Bewerber*innen dürfen das 30. Lebensjahr nicht überschritten haben und müssen nachweislich* aus M-V kommen (hier geboren und aufgewachsen sein oder ihren aktuellen Wohnsitz in M-V haben).

*Von den erfolgreichen Bewerber*innen erbitten wir als Nachweis ihres Bezuges zu Mecklenburg-Vorpommern eine Kopie des Personalausweises, der Studienbescheinigung, o.ä.

Das Programm für März & April zum Herunterladen!

Wir freuen uns auf:

  • Juan S. Guse mit seiner Dystopie Miami Punk
  • einen Abend zu Grete Minde und anderen Frauenfiguren bei Fontane
  • musikalische Darbietungen von Uschi Brüning
  • Helene Hegemann & Anke Stelling in der Diskussion zu Sagte Sie
  • eine Hommage des Duos Gomringer und Scholz an Dorothy Parker
  • die Buchpreisträgerin 2018: Inger-Maria Mahlke mit Archipel
  • Preisträgerin der Literaturhäuser 2019: Antje Rávik Strubel
  • Jenny Erpenbeck und Gregor Sander beim Internationalen Walter-Kempowski-Symposium
  • & Heinz Bude in der Diskussion zum Thema Solidarität

Das gesamte Programm finden Sie auch in der Rubrik  Veranstaltungen und bei PINAX.

(Übrigens: Vereinsmitglieder können sich unser Programm bequem postalisch zusenden lassen.)

Die Freiheit ist ja da.

Literaturwettbewerb zum 30. Jahrestag des Mauerfalls

Die Mauern stehn / Sprachlos […]
Friedrich Hölderlin

Eine Öffnung. Das Ringen um Freiheit. Eine friedliche Revolution.
Eine Wand aus Steinen teilte bis zu dieser Nacht.
Das Wort „Mauer“ gehört zum Wortschatz des Goethe-Zertifikats B1.
Kann man dieses Ereignis (samt seinen Folgen), das sich 2019 zum 30. Mal jährt,
heute endlich literarisch fassen?
Jenseits von bloßer biografischer Historisierung und Ostalgie, Essay und Pamphlet?

LiteraturRat M-V und Risse – Zeitschrift für Literatur in Mecklenburg und Vorpommern loben einen literarischen Schreibwettbewerb zu diesem Thema aus und suchen literarische Texte von Autorinnen und Autoren aus Mecklenburg-Vorpommern. „Das tritt nach meiner Kenntnis – ist das sofort, unverzüglich“: Einsendeschluss ist der Weltfriedenstag 2019.

Der Preis

Drei FinalistInnen werden von einer Jury aus Mitgliedern des LiteraturRates und der Risse-Redaktion gekürt und zu einer Veranstaltung im Herbst geladen. Der Preis ist mit 3 x 300 € dotiert. Der Gewinnertext erscheint in der Herbstausgabe 2019 (Heft 43) der Literaturzeitschrift Risse.

Bewerbung

Bewerben können sich Autorinnen und Autoren ab 18 Jahren, deren Lebensmittelpunkt in Mecklenburg-Vorpommern liegt, die hier geboren bzw. aufgewachsen sind, oder die mindestens drei Jahre in M-V gewohnt bzw. gearbeitet haben. Berücksichtigung finden Prosa und Lyrik.

Bewerbungsunterlagen

Per E-Mail bzw. digital einzureichen sind:

  • unveröffentlichte Texte aus den Bereichen Prosa und/oder Lyrik
    (bis zu zehn A4-Manuskriptseiten/Textseiten) in einem Text-Dokument (kein PDF)
    (Wichtig: Diese Seiten dürfen den Namen der Verfasserin/des Verfassers nicht        enthalten.)
  • Kurzbiografie (maximal eine halbe Seite), aus der Ihr M-V-Bezug deutlich wird
  • Kontaktdaten (Name, Adresse, Geburtsdatum und -ort, E-Mail, Telefon, ggf. Website)

Einsendeschluss: 1. September 2019
Bewerbungen mit dem Betreff „Mauerfall“ erbeten an: mauerfall@risse-mv.de

Mit der Einsendung der Bewerbung erklären Sie sich im Falle einer Auszeichnung mit der Veröffentlichung des eingereichten Beitrages auf den Webseiten der beteiligten Institutionen und dem Abdruck in der Literaturzeitschrift Risse und in Dokumentationen einverstanden.

Das Dokument als Download finden Sie hier.

RISSE - Zeitschrift für Literatur in Mecklenburg und Vorpommern
RISSE e.V. | mauerfall@risse-mv.de | www.risse-mv.de
LiteraturRat M-V e.V. | info@literaturrat-mv.de | www.literaturrat-mv.de

Ausschreibung Bundesfreiwilligendienst Kultur und Bildung im Literaturhaus Rostock

Das Literaturhaus Rostock sieht seine Aufgabe in der Vermittlung von Literatur, in der Belebung der Literaturlandschaft in Rostock und in Mecklenburg-Vorpommern. Der Verein engagiert sich u. a. in den Bereichen Sprach- und Leseförderung bei Kindern und Jugendlichen, der Förderung von Autor*innen und der Förderung und Vernetzung von literarischen Aktivitäten.

Ab Mitte August 2019 bietet der Literaturhaus Rostock e.V. eine Stelle als Mitarbeiter*in im Bundesfreiwilligendienst (BuFDi) an.


Die Aufgabenschwerpunkte

Organisation: Unterstützung bei der Sichtung literarischer Neuerscheinungen und der Konzeption und Organisation/ Koordination des Veranstaltungsprogramms.

Veranstaltungsbetrieb: Assistierende Tätigkeiten bei der Veranstaltungsbetreuung (inkl. Vor- und Nacharbeit.

Presse- und Öffentlichkeitsarbeit: Strategische und operative Pressearbeit sowie Umsetzung und Weiterentwicklung aller Online-Aktivitäten.


Unsere Angebote

Intensive Einblicke in Ablauf und Leitung sowie den Veranstaltungsbetrieb einer regional und landesweit agierenden Kultureinrichtung.

Dienstplatz (Großraumbüro) im Rostocker Stadtteil „Kröpeliner-Tor-Vorstadt“

Dienstschwerpunkte nach Absprache Gleitzeit nach Absprache (und Programm)


Das Bewerbungsprofil

ausgeprägte Affinität für Literatur und Kultur

Teamfähigkeit, Engagement, Flexibilität und Offenheit

Sehr gute Computerkenntniss/Social-Media-Kenntnisse

Gute Englischkenntnisse


Vergütung: nach dem Bundesfreiwilligengesetz  (zzgl. Sozialversicherung)

Wöchentliche Dienstzeit: mind. 20,5 h pro Woche

Fortbildung: kostenfreie Teilnahme an internen Fortbildungen im Bereich der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Mindestalter: 27 Jahre

Beginn: ab 15.08.2019 oder nach Absprache

Dauer: 12 Monate, nach Absprache verlängerbar

Wir freuen uns über Bewerbungen (kurzes Motivationsschreiben, Zeugnisse und Lebenslauf) per Mail bitte bis 01.06.2019 an programmleitung@literaturhaus-rostock.de Ansprechpartnerin: Emily Grunert (Programmleiterin Literaturhaus Rostock), Doberaner Straße 21 (im Peter-Weiss-Haus), 18057 Rostock, Tel.: (0381) 492 55 81

Preis der Literaturhäuser 2019 geht an Antje Rávik Strubel

Das Netzwerk der Literaturhäuser verleiht den Preis der Literaturhäuser 2019 der Autorin und Übersetzerin Antje Rávik Strubel. Der Preis wird am 21. März 2019, 19.30 Uhr im Rahmen einer Veranstaltung im Literaturhaus Leipzig verliehen. Die Laudatio hält Denis Scheck. Der Preis ist verbunden mit einer Lesereise durch die im Netzwerk verbundenen Literaturhäuser und ist mit  15.000 Euro dotiert. Antje Rávik Strubel wird ihre Lesereise am 16. April im Literaturhaus Rostock beginnen.

In der Begründung des Netzwerks der Literaturhäuser heißt es: “Die Art und Weise, wie Antje Rávik Strubel über Literatur spricht, mit analytischer Intensität und von changierenden Blickpunkten aus, macht jede Veranstaltung mit ihr zu einem unwiederholbar eigenen Ereignis. Auf uns, das Publikum, springen die Funken ihrer Gedankenwelt über, setzen sich fest und fort, ob sie nun über eigene Bücher spricht oder sich als Leserin oder als Übersetzerin (von Joan Didion, Favel Parrett, Lucia Berlin) in den Dienst anderer stellt. Eine ganze Reihe eigenwilliger Roman- und Prosawerke, u.a. der Roman Tupolew 134, lagen bereits hinter ihr, als Antje Rávik Strubel mit Kältere Schichten der Luft den Grundstein für eine Roman-Trilogie legte, die mit Sturz der Tage in die Nacht fortgeführt und mit In den Wäldern des menschlichen Herzens vollendet wurde. Die drei Werke lösen Selbstentwürfe und Lebenslinien aus ihren festen Fügungen, zeichnen Realität jenseits von Gewissheit und offenbaren eine kühne Engführung von Natur und Körperlichkeit. Personen und Landschaften kommen und gehen,
kommen wieder in neuer Gestalt, neuem Licht, in einem anderem Geschlecht, einem undefinierbaren Alter. Und dazwischen schlagartig der Windschutz, die Hosenträger, die Farben des Stechlin –  Requisiten der Welt, die uns ins Leben rufen. Die Programmleiterinnen und Programmleiter der im Netzwerk verbundenen Literaturhäuser ehren Antje Rávik Strubel als eine Autorin, die sich in besonderem Maße um das Gelingen von Literaturveranstaltungen verdient gemacht hat.”

Rostocker ERKLÄRUNG DER VIELEN

Als Aktive der Kulturlandschaft in Deutschland stehen wir nicht über den Dingen, sondern auf einem Boden, von dem aus die größten Staatsverbrechen der Menschheitsgeschichte begangen wurden. In diesem Land wurde schon einmal Kunst als entartet diffamiert und Kultur flächendeckend zu Propagandazwecken missbraucht. Millionen Menschen wurden ermordet oder gingen ins Exil, unter ihnen auch viele Künstler*innen.

Heute begreifen wir die Kunst und ihre Einrichtungen, die Museen, Theater, Ateliers, Clubs und urbanen Orte als offene Räume, die vielen gehören.

Unsere Gesellschaft ist eine plurale Versammlung. Viele unterschiedliche Interessen treffen aufeinander und finden sich oft im Dazwischen. Demokratie muss täglich neu verhandelt werden – aber immer unter einer Voraussetzung: Es geht um Alle, um jede*n Einzelne*n als Wesen der vielen Möglichkeiten!

Der rechte Populismus, der die Kultureinrichtungen als Akteure dieser gesellschaftlichen Vision angreift, steht der Kunst der vielen feindselig gegenüber.

Ihr verächtlicher Umgang mit Menschen auf der Flucht, mit engagierten Künstler*innen, mit allen Andersdenkenden verrät, wie sie mit der Gesellschaft umzugehen gedenken, sobald sich die Machtverhältnisse zu ihren Gunsten verändern würden.

Das Literaturhaus Rostock als eine der unterzeichnenden Institionen der Rostocker Kunst- und Kultureinrichtungen, die diesen Versuchen mit einer klaren Haltung begegnen:

Die unterzeichnenden Kunst- und Kulturinstitutionen führen den offenen, aufklärenden, kritischen Dialog über antidemokratische Strategien. Sie gestalten diesen Dialog mit Mitwirkenden und dem Publikum in der Überzeugung, dass die
beteiligten Institutionen und Einzelkünstler den Auftrag haben, unsere Gesellschaft als eine demokratische fortzuentwickeln.

Weitere Informationen finden Sie auf der Website des Vereins der Vielen

Die Rostocker Erklärung der Vielen finden Sie hier.


Veranstaltung verpasst?

In der Rubrik »Rückblick« finden Sie Fotos und Kurzberichte von unseren Lesungen mit  Helmut Lethen, Khaled Khalifa und Kenan Khadaj, Linus Volkmann, Dorit Linke und vielen mehr.


Europäische Briefwechsel zum Mitlesen


28 Autorinnen und Autoren sind im Austausch über Europa: Das Netzwerk der Literaturhäuser hat 14 Autorenpaare aus unterschiedlichen Ländern Europas zu EUROPÄISCHEN KORRESPONDENZEN eingeladen. (weiterlesen hier »)

Hier geht es zum Gesamtprojekt »


Die nächsten Veranstaltungen

27.04.2019 | 19:30 Jenny Erpenbeck und Gregor Sander im Gespräch mit Marcel Lepper und Simone Neteler

Öffentliche Abendveranstaltung innerhalb des Internationalen Walter-Kempowski-Symposiums |...

Die Autor*innen Jenny Erpenbeck und Gregor Sander im Gespräch mit Marcel Lepper (Leiter des Literaturarchivs an der Akademie der Künste in Berlin) und Simone Neteler ( Lehrbeauftragte der Universität Hildesheim) unter dem Titel... [mehr]

30.04.2019 | 20:00 Heinz Bude: »Solidarität«

Moderation: Prof. Heiner Hastedt (Universität Rostock)

Wieso geriet Solidarität so in Verruf? Und könnte sie unsere Gesellschaft eventuell doch vor dem Auseinanderbrechen retten? Mit seinen Reflexionen liefert der Soziologe Heinz Bude Antworten auf existentielle Fragen von... [mehr]

05.05.2019 | 10:00 Spaziergang 1 – Im Raume lesen wir die Zeit

Treffpunkt: Kröpeliner Tor | Dr. Wolfgang Gabler

Rostock beherbergt die älteste Universität Nordeuropas. Gern wird sie als „Leuchte des Nordens“ bezeichnet. Sie wurde 1419 gegründet und sandte über die Jahrhunderte hinweg Signale aus, die viele Dichter erreichten. Vor 500... [mehr]