Kartenvorverkauf
Vorverkauf für unsere Veranstaltungen im Pressezentrum und bei mvticket.de.
Karten für die LiteraTour Nord sind ab sofort in der anderen buchhandlung erhältlich.
In eigener Sache: Uva Piterane übernimmt Geschäftsführung des Literaturhauses Rostock
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Zum 1. Januar 2026 übernimmt Uva Piterane die Geschäftsführung des Literaturhauses Rostock. Sie folgt auf Reiner Mnich, der das Literaturhaus über 20 Jahre als Geschäftsführer geprägt hat und sich im Laufe des Jahres 2026 in den Ruhestand verabschiedet.
Uva Piterane ist gebürtige Lettin. Sie wurde in Riga geboren, wuchs dort auf und begann dort ihr Studium der Germanistik. In Rostock absolvierte sie anschließend ein Magisterstudium in Geschichte und Germanistik und lebt seitdem in der Hansestadt. Von 2017 bis 2023 war sie Geschäftsführerin der Uwe Johnson-Gesellschaft Rostock. Seit 2024 ist sie im Literaturhaus Rostock tätig und verantwortet dort im Jungen Literaturhaus die Teil-Projektleitung des Programms „Weltenschreiber für M-V“, das vom Ministerium für Bildung und Kindertagesförderung gefördert wird.
Mit der Übernahme der Geschäftsführung wird Uva Piterane neben der wirtschaftlichen Leitung des Literaturhauses auch für den Ausbau des Literaturhaus-Vereins verantwortlich sein. Darüber hinaus übernimmt sie gemeinsam mit dem Team des Literaturhauses die Vertretung der Institution in regionalen und überregionalen Netzwerken sowie gegenüber Kooperationspartner:innen und bei öffentlichen Veranstaltungen.
„Reiner Mnich hat das Literaturhaus als Geschäftsführer über eine lange und mitunter herausfordernde Zeit getragen und vorangebracht. Für diese enorme Arbeit können wir ihm als inzwischen fünfköpfiges Team nicht genug danken, und wir freuen uns sehr, dass er uns nach der offiziellen Übergabe des Staffelstabs noch weiter verbunden bleibt“, so Ulrika Rinke, seit 2016 Programmleiterin des Literaturhauses. „Mit Uva Piterane haben wir eine erfahrene und ebenso engagierte Nachfolgerin gefunden, für die Bücher und Buchhaltung, Literatur und die Förderung von Kultur Hand in Hand gehen. Dass sie die Verantwortung für das weitere Gedeihen des Literaturhauses übernimmt, das sich zu einem landesweit ausstrahlenden Zentrum der Literaturvermittlung entwickelt hat, ist für uns ein Glücksfall in professioneller wie in persönlicher Hinsicht.“
Das Literaturhaus Rostock ist eine gemeinnützige Institution für Literaturvermittlung in freier Trägerschaft und wird maßgeblich von der Hanse- und Universitätsstadt Rostock und dem Land Mecklenburg-Vorpommern gefördert. Die wichtigsten Arbeitsfelder sind
· lokale und regionale Literaturvermittlung mit ca. 60 Veranstaltungen zu Belletristik, Sachbuch und Klassikern pro Jahr
· Sprach- und Leseförderung im gesamten Bundesland durch das Junge Literaturhaus, derzeit maßgeblich im Programm „Weltenschreiber für M-V“ (www.weltenschreiber-mv.de)
· Autor:innenförderung durch die Organisation von Schreibkursen
Der Trägerverein Literaturhaus Rostock e.V. mit derzeit 70 Mitgliedern engagiert sich in Kooperation mit Einrichtungen in Stadt und Land für kulturelle Teilhabe sowie die Vernetzung literarischer Aktivitäten im Bundesland und darüber hinaus. Zur Mitgliedschaft geht es hier entlang.
Das Literaturhaus-Programm für Januar & Februar 2026
Vielleicht haben einige es schon in der Stadt entdeckt dank der fleißigen Verteilung durch PINAX: Unser neues Programm ist da!
Unser Programm für den Anfang des Literatur-Jahrs 2026 umfasst ein großes Themen- und Formspektrum: Sachbuch-Vorstellungen und Diskussionen über Klimawandel, Erinnerungskultur und gesellschaftlichen Zusammenhalt, Romane und Kurzerzählungen über ostdeutsche Lebensgeschichten, entdeckenswerte Kinder- und Jugendbücher, einen Comic-Workshop und das beliebte Book-crossing in mehreren Stadtteilen. Neben einem echten Klassiker widmen wir uns auch einem jungen popkulturellen Phänomen: Hinter den „No Scribes“ verbergen sich drei Autorinnen, die eine literarische Girlband gegründet haben.
Wir freuen uns unter anderem auf Meike Rötzer, die nach der fulminanten Präsentation des „Zauberbergs“ von Thomas Mann nun Tolstois Klassiker „Anna Karenina“ auf die Bühne bringt - diesmal nicht im Literaturhaus, sondern im Volkstheater, begleitet durch die Violinistin Charlotte Balle, das Ganze an einem Sonntagnachmittag im Januar.
An einem anderen Sonntagnachmittag wollen wir das andernorts schon sehr beliebte Format „Silent Reading“ erkunden und laden Sie & Euch ins Café Marat ein.
Dies und viel mehr, natürlich auch Spannendes für unsere jungen Gäste, findet sich im Faltblatt und auf der Homepage. Allerdings gibt es einige Veranstaltungen, die es nicht ins gedruckte Programm geschafft haben, auf die wir aber an dieser Stelle ausdrücklich hinweisen möchten:
- Am Freitag, 16.01., gehen wir mit dem Rostocker Autor Ernst Pradel ins Café des Stadtteilbüros Lichtenhagen. Im Anschluss an die regelmäßige Kaffeerunde vor Ort wird er aus seinem Buch „Dort im Osten, dort irgendwo“ lesen und mit den Gästen vor Ort ins Gespräch kommen über Lebenserinnerungen und Gegenwart.
- Am Sonntag, 08.02. – nach der Premiere unseres „Silent Readings“ – stellen wir um 19 Uhr gemeinsam mit Uwe Johnson-Gesellschaft und der Arbeitsstelle für die Johnson-Werkausgabe eine neue Veröffentlichung vor: Die „Berliner Sachen“, einen Band mit insgesamt 13 Aufsätzen, die Uwe Johnson zwischen 1961 und 1971 geschrieben und 1975 selbst zum Buch zusammengestellt hat. Dazu in Kürze mehr auf unserer Homepage.
- Am Mittwoch, 25.02., sind wir Kooperationspartner des Dokumentationszentrums „Lichtenhagen im Gedächtnis“ für die Buchvorstellung „Unser Schmerz ist unsere Kraft“ mit Gamze Kubaşık und Christine Werner. In diesem Jugendsachbuch erzählen zwei Frauen, deren Väter vom NSU ermordet wurden, von ihrem Verlust und ihren Erfahrungen mit Behörden, Staat, Zivilgesellschaft. Auch dazu in Kürze Näheres auf unserer Homepage.
Hinweisen möchten wir außerdem auf eine relevante Änderung des bereits angekündigten Programms: Die Veranstaltung mit Annett Gröschner am 27.01. im Rahmen der LiteraTour Nord wurde ins Vienna House Sonne (Neuer Markt 2) verlegt. Auf diese Weise möchten wir allen Interessierten Zugang zur Lesung ermöglichen - Karten sind weiterhin in der anderen buchhandlung erhältlich.
Was fetzt, was fehlt, was fasziniert? Wir freuen uns auf Feedback und natürlich Ihren & Euren Besuch.
Mit den besten Wünschen für das neue Jahr:
das Team des Literaturhauses Rostock
Szenischer Schreibwettbewerb 2026 (9. - 13. Klasse)

Deine Worte! Dein Stück! Deine Bühne! Du hast eine Geschichte im Kopf, die auf die Bühne gehört? Dann erwecke sie zum Leben! Egal ob Komödie, Drama oder Fantasy – Alles ist erlaubt!
Wer kann mitmachen?
Schüler:innen aller Schularten der Klassenstufen 9 bis 13 aus Rostock und dem Landkreis! Einzeln, zu zweit, in Gruppen oder im Kurs- oder Klassenverband!
Wie lang soll das Stück sein?
60-90 Minuten
Bis wann läuft das Projekt?
Anmeldephase bis 31. Januar 2026! Schreibphase bis 31. Juli 2026! Preisverleihung im September 2026! Uraufführung des besten Stücks in 2027 durch die Freigeister Theatergruppe!
Das beste Stück erhält ein Preisgeld von 500€ und wird professionell auf die Bühne gebracht!
Einsendung an: dramaturgie@freigeister-theater.de
Ein gemeinsames Projekt von: Literaturhaus Rostock, Welten Schreiber MV, Freigeister Theatergruppe
Weitere Infos finden Sie hier!
Literaturhaus Leipzig unter Druck - ein Menetekel in Krisenzeiten

Das Literaurhaus Leipzig leistet seit über 30 Jahren einzigartige und wertvolle Arbeit in der Buchstadt. Jetzt ist es von Schließung bedroht. Der Hintergrund wird im Börsenblatt-Interview mit Literaturhaus-Leiter Thorsten Ahrend und der Vorstandsvorsitzenden Stephanie Jacobs erklärt:
Dazu Hauke Hückstädt, Leiter des Literaturhauses Frankfurt am Main und Vorsitzender des Netzwerks der Literaturhäuser:
»Literaturhäuser sind ein selbstverständlicher Teil kulturellen Lebens. Größtenteils Ende der 80er, Anfang der 90er Jahre gegründet, gibt es sie von Rostock bis nach Zürich, von Berlin bis nach Köln. Dass ausgerechnet die bedeutende, impulsgebende Buchmesse-, Universitäts- und Verlagsstadt Leipzig sich in diesem Ensemble nicht behaupten will, ist unverständlich. Die Leiterinnen und Leiter der 17 Literaturhäuser von Kiel bis Wien, von Halle bis München möchten die Leipziger und die politischen Köpfe dieser Stadt dringlich ermuntern, ihr Literaturhaus endlich zu stärken. Bislang lebte das Literaturhaus Leipzig, weil es die DDR gab, aus Immobilienerlösen. Der Kredit ist aufgebraucht. Leipzig braucht ein leuchtendes Literaturhaus. Die Zukunft der Buch- und Lesekultur wird abhängig sein davon, was sie uns jetzt wert ist.«
In Zeiten knapper Kassen sind gewachsene Strukturen in vielen Feldern bedroht. Wir sind davon überzeugt: Kultur ist kein schönes Beiwerk, kein Freizeitangebot, sondern essenzieller Bestandteil eines demokratischen Gemeinwesens. Wir hoffen auf breite Solidarität mit dem Literaturhaus Leipzig und allen anderen Vereinen und Institutionen, die das gesellschaftliche Leben hierzulande maßgeblich prägen.
Literaturhaus Rostock, 28.11.2025
Update 05.12.2025: Das Netzwerk der Literaturhäuser hat eine Petition zum Erhalt des Literaturhaus Leipzig gestartet. Hier kann man mitzeichnen und teilen.
Katerina Poladjan: »Goldstrand« | LiteraTour Nord
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13.01.2026 | 20 Uhr | andere buchhandlung
Katerina Poladjan liest aus ihrem Roman »Goldstrand« und spricht darüber im Rahmen der LiteraTour Nord.
An der bulgarischen Schwarzmeerküste entsteht in den 1950er Jahren ein Ferienort: Goldstrand, geplant als Platz an der Sonne für alle. Auf der Baustelle wird Eli gezeugt. Sechzig Jahre später hat er seine größten Erfolge als Filmregisseur längst gefeiert und liegt auf der Couch seiner Dottoressa in Rom. Er mutmaßt und fabuliert seine Familiengeschichte, die durch ein ganzes Jahrhundert und quer über den europäischen Kontinent führt, von Odessa über Konstantinopel und Warna in Bulgarien bis nach Rom.
Karten erhalten Sie in der anderen Buchhandlung. Studierende mit dem Kulturticket erhalten freien Eintritt. Anmeldung: reservierung (at) literaturhaus-rostock(dot)de
Nähere Informationen zur Veranstaltung finden Sie hier.
Lesung: Ernst Pradel: »Dort im Osten, dort irgendwo«
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16.01.2026 | 16:00 Uhr | Café im Stadtteilbüro Lichtenhagen
Wie bringt man Geschichte zum Sprechen, damit man sie versteht? Der Rostocker Autor Ernst Pradel hat sich in seinem Debüt auf die Suche nach seinen Wurzeln begeben, die in Schlesien, dem kaiserlichen Österreich, Polen und Mecklenburg liegen. In literarischen Versatzstücken erzählt er seine Geschichte und die seiner Familie seit den 1930er Jahren bis zur Ankunft im vereinten Deutschland und am Ufer der Warnow. Oft sind es kleine Begebenheiten, in denen sich die Zusammenhänge von großer Geschichte und privaten Schicksalen enthüllen. Das Erzählen ist getragen von einer Menschenfreundlichkeit, die sich den »kleinen« Leuten und ihren unerzählten Lebensläufen zuwendet – ein Buch, das dazu einlädt, ins Gespräch zu kommen über Geschichte und Gegenwart.
Eintritt frei/Spenden willkommen
Nähere Informationen zur Veranstaltung finden Sie hier.
RISSE-Lesung: Heft 55 »WAHNSINN« und Sonderheft 12 »Wolfgang Gabler«
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16.01.2026 | 19:30 Uhr | Literaturhaus Rostock
Die Literaturzeitschrift RISSE stellt ihr neues Heft 55 »WAHNSINN« sowie Sonderheft 12 »Wolfgang Gabler« vor. Seit 1998 veröffentlicht RISSE neue Literatur aus MV und blickt im literaturkritischen Teil mit Essays, Interviews und Rezensionen auf die Literatur im deutschsprachigen Raum.
Heft 55 der Risse ist des Wahnsinns fette Beute: Irre und ver-rückte Texte von Steffen M. Diebold, Jürgen Landt, Bertram Reinecke, Holger Lehmann, Marion Skepenat, Kai Pohl, Carola Weider und Ron Winkler nähern sich dem Phänomen Wahn-Sinn.
Sonderheft 12 widmet sich mit Texten von Freund:innen, Kolleg:innen, Autor:innen und Wegbegleiter:innen dem Wirken von Wolfgang Gabler (1954–2024), der als Redakteur, Lektor und Kritiker sowie mit seiner ganzen Persönlichkeit dieser Zeitschrift Profil gab.
Eintritt frei/Spenden willkommen
Nähere Informationen zur Veranstaltung finden Sie hier.
Verschoben! Meike Rötzer erzählt Anna Karenina
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Verschoben auf den 14. März 2026!
Die Schauspielerin Meike Rötzer ist Gründerin des Erzählbuchverlags: Im Audio-Format präsentiert sie hier die großen Romane und Dramen der Weltliteratur, frei erzählt in eigens erarbeiteten Fassungen. An diesem Nachmittag nimmt sie uns mit in eines der größten Liebesschlamassel der Literaturgeschichte: Anna Karenina! Tolstois weltberühmter Roman über eine Frau, deren Leben zwischen ihrer Liebe zu Offizier Wronski und den gesellschaftlichen Zwängen zerbricht, fasziniert noch heute, fast 150 Jahre nach seinem Erscheinen. Das achtteilige Epos über den zaristischen Staat und das Krisengebiet Familie verwandelt sich auf der Bühne in ein gemeinsames Hörerlebnis mit viel Raum für Kopfkino.
Karten erhalten Sie im Volkstheater Rostock (theaterkasse@rostock.de/0381 381-4700) sowie online.
Nähere Informationen zur Veranstaltung finden Sie hier.
Weltenschreiber für M-V

Das Projekt »Weltenschreiber für M-V« hat eine eigene Internetseite:
www.weltenschreiber-mv.de
Wir informieren Sie gerne zu unseren Angeboten für Schule & KiTa via E-Mail oder telefonisch.
Schreiben Sie uns gerne an:
Leseland M-V: Juliane Foth kipro (at) literaturhaus-rostock(dot)de
Schreibwerkstätten & Fortbildungen: Uva Piterane piterane (at) literaturhaus-rostock(dot)de
Gedankenflieger: Inga Faust inga.faust (at) literaturhaus-rostock(dot)de
Vorlesezeit in der Stadtbibliothek Rostock


Jeden Mittwoch um 16 Uhr und jeden zweiten Samstag um 11 Uhr wird in der Stadtbibliothek Rostock (Zentralbibliothek, Kröpeliner Str. 82) vorgelesen. Die Vorlesepat:innen lesen Bücher für Kinder zwischen 3 bis 6 Jahren.
Die aktuellen Buchtitel der Vorlesezeit finden Sie hier. Alle Titel sind in der Bibliothek auch ausleihbar. Hier finden Sie den aktuellen Programmflyer.
Die Vorlesezeit findet in Kooperation mit der Stadtbibliothek Rostock und dem Jungen Literaturhaus Rostock statt.
Kultur für alle!

Wir unterstützen das »Kulturticket« des AStA der Universität Rostock. Um zu zeigen, wie vielseitig die kulturelle Landschaft Rostocks aufgestellt ist, bieten wir Studierenden kostenlosen Zugang zu einem Großteil unserer Veranstaltungen. Wir bitten jeweils um rechtzeitige Anmeldung unter reservierung (at) literaturhaus-rostock(dot)de
Alle weiteren Informationen hier.
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