Unter dem Motto „Uns geht’s ja noch gold“ startet das digitale Tagebuch der Rostocker Stadtbevölkerung

„Uns geht’s ja noch gold“ – ein häufig gebrauchter Ausspruch Margarethe Kempowskis und (ironischer) Romantitel aus Walter Kempowskis Deutscher Chronik – wäre das Motto der diesjährigen Kempowskitage gewesen. Rückblicke, der Umgang mit Erinnerungen und Biografien mit Brüchen sollten den thematischen Kern der Kempowskitage 2020 bilden. Da es nicht zu den Veranstaltungen im März kommen konnte, möchten wir das Thema auf andere Weise noch einmal aufgreifen und aus einer – der momentanen Situation angepassten – Perspektive beleuchten.

Wir alle erleben gerade eine Ausnahmesituation und müssen uns mit ungeahnten Herausforderungen auseinandersetzen. Unser Alltag folgt neuen Routinen, unsere Freiheiten sind deutlich spürbar eingeschränkt. Und dennoch gehen wir mit der Situation alle unterschiedlich um, haben nach dem ersten Monat andere Mechanismen und Denkmuster entwickelt und unsere Prioritäten unterschiedlich gelegt.

Gemeinsam mit dem Kempowski Archiv Rostock – Ein bürgerliches Haus e.V. startet das Literaturhaus deshalb ein digitales Tagebuch der Rostocker Stadtbevölkerung unter der Überschrift „Uns geht’s ja noch gold“. Jede*r ist eingeladen, sich einzubringen, (anonym oder nicht) kurze selbstgeschriebene Texte zu veröffentlichen und die Leser*innen an ihren Alltag, ihren Ängsten oder ihren Gedanken zur momentanen Situation teilhaben zu lassen. Vorgaben gibt es dafür bewusst nicht.

Die Texte können ganz einfach an programmleitung (at) literaturhaus-rostock(dot)de geschickt werden. Exemplarisch für die gesamte Zeit der Sozialen Distanzierung soll die Woche vom 13.-19.April 2020 aus möglichst vielen unterschiedlichen Perspektiven abgebildet werden.

Wie geht es Rostock gerade? Und was treibt die Menschen in dieser Stadt um?

Gemeinsam mit Ihnen möchten wir es herausfinden.

Lesungen bis einschließlich Ostern entfallen

Sehr geehrte Besucher*innen,

angesichts der Ausbreitung des Corona-Virus müssen wir Ihnen mit dem größten Bedauern mitteilen, dass das Peter-Weiss-Haus bis Ostern geschlossen bleiben wird. Dies ist nötig, um unseren Beitrag zur möglichst langsamen Verbreitung des Virus zu leisten.

Alle öffentlichen Veranstaltungen (auch die des Literaturhauses Rostock) müssen demnach bis zum 20 April entfallen. Neue Informationen werden wir natürlich hier kommunizieren. Falls Sie Fragen zu Veranstaltungen oder Kooperationen haben sollten, können Sie sich jederzeit per Mail an die jeweilige Kolleg*in wenden. Alle Adressen finden Sie unter dem Reiter Team.

Bleiben Sie gesund!

Ihr Literaturhaus-Team

Was es jetzt zu lesen gilt!

Ab sofort empfehlen Kulturschaffende und Literaturinteressierte aus Rostock auf unserer Website (aktuelle) Literatur, die Sie trotz der momentanen Situation in der Buchhandlung Ihrer Wahl bestellen können. Damit wollen wir Ihnen ein paar Anregungen liefern, Sie ablenken und Autor*innen, Verlage und Buchhandlungen, die unter den Maßnahmen zur Eindämmung des Corona Virus leiden, unterstützen.


Digitale Lesungsangebote in Zeiten von Corona

Weltweit müssen Literaturveranstaltungen aufgrund der Ausbreitung des Corona Virus ausfallen. Viele Kulturschaffende und Autor*innen haben sich aus diesem Grund um digitale Alternativen bemüht, von denen wir hier kurz einige vorstellen wollen:

Das schnellste Literaturfestival aller Zeiten: Der Schweizer Autor Donat Blum hat gemeinsam mit den Lyriker*innen Kathrin Bach und Melanie Katz innerhalb weniger Tage das VIRAL - online Literaturfestival in Zeiten der Quarantäne ins Leben gerufen, bei dem mehrmals die Woche Autor*innen veröffentlichte und unveröffentlichte Texte aus dem heimischen Wohn- oder Badezimmer präsentieren. Bis zu fünf halbstündige Lesungen können abendlich über die Facebookseite der Literaturzeitschrift Glitter mitverfolgt werden! Unter den über 40 Autor*innen sind unter anderem auch Literaturhausbekannte wie Isabelle Lehn, Svenja Gräfen oder Christian Dittloff zu finden!

Und auch bereits etablierte Formate ziehen ins Internet um. Bereits zum 22. Mal sollte in dieser Woche die "Hafenlesung" in Hamburg stattfinden. Stattdessen können vom 06.-11. April nun allabendlich Interessierten an den Lesungen und Performances der brasilianischen  Performerin Adelaide Ivánova, der serbisch-mazedonischen Lyrikerin Verica Tričković, des vielfach ausgezeichnete griechische Autors Christos Asteriou, des in Chile lebenden Autors Benjamín Labatut sowie der Hamburger Autoren Marc Degens und Anselm Neft teilnehmen.

Weitere Infos gibt es auf der Website der Hafenlesung!

Bereits zwei Jahre ist es her, dass mit «Desintegriert Euch!« von Max Czollek ein Buch über die heutige Lebensrealität von Juden und Jüdinnen in Deutschland erschien. Seitdem hat die Streitschrift  kein wenig an Aktualität eingebüßt. Themen wie Rassismus, Antisemitismus und Diskriminierung bestimmen noch immer unseren politischen Diskurs. Auf der Facebookseite von Desintegration. Radikale Jüdische Kulturtage haben Sie die Möglichkeit, sich Auszüge aus «Desintegriert Euch!« von deutschsprachigen Schauspieler*innen wie Robert Stadlober, Clemens Schick und Seineb Saleh vorlesen zu lassen! Ins Leben gerufen haben das Projekt die Kulturschaffenden Katja und Julius Feldmeier.

Wir wünschen viel Spaß mit der Literatur!


Buchtipps für junge Leserinnen und Leser von 3-15 Jahren

Wir vom Literaturhaus sind der Meinung, dass es eine besondere Erfahrung ist, in eine Geschichte einzutauchen, mit den Heldinnen und Helden, den Antiheldinnen und Antihelden zu zittern und zu hoffen, neue Welten zu entdecken und seiner Phantasie Flügel zu verleihen. Das Literaturhaus möchte Kindern und Jugendlichen den Weg zum Buch spannend gestalten und neugierig machen auf die Welt der Buchstaben und Geschichten. Besonders in dieser Zeit, in der wir nicht die Möglichkeit haben in Schulen und Bibliotheken zu veranstalten, erweitern wir von Buch zu Buch unsere Sammlung mit empfehlenswerten Büchern und stellen Ihnen die schönsten davon im LESESAAL vor. Viel Spaß beim Lesen und Vorlesen!


Das Programm für März & April zum Herunterladen!

Das Frühjahr naht und damit auch unser literarisches Programm für die Monate März und April. Wir freuen uns auf Lesungen, Vorträge, Diskussionen und Buchpräsentationen. Seien Sie mit dabei, wenn:

- Isabelle Lehn über das Weibliche in der Literatur spricht und aus ihrem neuen Roman »Frühlingserwachen« liest

- wir gemeinsam mit der Körber Stiftung Dr. Ina Schmidt und Marion Brasch begrüßen und das Thema »Warum wir über das Sterben reden müssen« zur Diskussion stellen

- ENTFÄLLT wir in Kooperation mit dem Kempowski Archiv Rostock die Kempowskitage 2020 in der Universitätsbuchhandlung Hugendubel eröffnen

- ENTFÄLLT Thomas Ebermann und Thorsten Mense zu einem Anti-Heimatabend einladen

- ENTFÄLLT mit Sayaka Murata und ihrem Roman »Die Ladenhüterin« internationaler und interkultureller Flair ins Literaturhaus zieht

- ENTFÄLLT die Redakteure des Katapult Magazins ihr Buch »102 grüne Karten zur Rettung der Welt« präsentieren

- ENTFÄLLT Benjamin Maack in seinem Buch »Wenn das noch geht, kann es nicht so schlimm sein« ein ehrliches Zeugnis über Depessionen abgibt

- ENTFÄLLT Daniela Dahn in »Der Schnee von gestern ist die Sintflut von heute« über die Spaltung von Ost und West spricht

& im Rahmen des Weltenschreiber Programms Lene Albrecht, Marina Schwabe und Stefan Wipplinger über ihre Arbeiten, ihren Werdegang und ihre literarischen Pläne sprechen.

Das gesamte Programm mit vielen weiteren Veranstaltungen finden Sie auch in der Rubrik  Veranstaltungen und ab sofort bei PINAX.

(Übrigens: Vereinsmitglieder können sich unser Programm bequem postalisch zusenden lassen.)


Preis der LiteraTour Nord 2019/20 geht an Ulrike Draesner

© Dominik Butzmann

Wir freuen uns, die diesjährige Preisträgerin der LiteraTour Nord ankündigen zu können. Den von der VGH-Stiftung ausgelobten und mit 15.000 Euro dotierten Preis erhält Ulrike Draesner. Mit dieser Entscheidung würdigen Jury und Stifterin die Autorin sowohl für ihr bisheriges Werk als auch für ihre zuletzt erschienene Novelle Kanalschwimmer (mare Verlag, 2019). In der Jury-Begründung heißt es: „Sprachlich filigran überzeugt Ulrike Draesner in ihrer Novelle mit Sprachneuschöpfungen und der Übersetzung körperlicher Vollzüge in eine präzis-nüchterne und beobachtendpoetische Sprache. Die lange Nacht im Wasser zwischen Dover und Calais des Protagonisten Charles wird für den Leser und die Leserin zur Begleitung einer spannenden sportlichen Herausforderung über den Tiefen
des Ärmelkanals. Charles‘ Leben und Erleben tauchen, Schwimmzug um Schwimmzug, als Dimensionen des allgemeinen Menschseins aus der Erinnerungstiefe auf: Entstehen und Vergehen, Schönheit und Fassungslosigkeit. Dass es der Autorin auch gelingt, aktuelle Bezüge wie den Brexit, die Umweltzerstörung und Vermüllung der Ozeane und das Schicksal von Flüchtlingen en passant einzubinden, belegt ihre dramaturgische Virtuosität.“


Marlene Streeruwitz erhält den Preis der Literaturhäuser 2020

© Heribert Corn

Das Netzwerk der Literaturhäuser verleiht den Preis der Literaturhäuser 2020 der österreichischen Autorin und Regisseurin Marlene Streeruwitz. Marlene Streeruwitz, in Baden bei Wien geboren, studierte Slawistik und Kunstgeschichte und begann als Regisseurin und Autorin von Theaterstücken und Hörspielen. Für ihre Romane erhielt sie zahlreiche Auszeichnungen, darunter zuletzt den Bremer Literaturpreis und den Franz-Nabl-Preis. Ihr Roman »Die Schmerzmacherin.« stand 2011 auf der Shortlist für den Deutschen Buchpreis. Zuletzt erschienen die Vorlesungen »Das Wundersame in der Unwirtlichkeit.« und der Roman »Flammenwand.«, der für den Deutschen Buchpreis 2019 nominiert war.

"An ihren zwischen zornigen Befreiungsversuchen und Selbstverlust changierenden Frauenfiguren spielt Streeruwitz verschiedenste Möglichkeiten durch, die mehr oder weniger subtilen Macht- und Gewaltstrukturen unserer Gesellschaften literarisch erfahrbar zu machen" (Begründung der Jury).

Veranstaltungen mit Marlene Streeruwitz versprechen immer engagierte Gespräche auf hohem intellektuellem Niveau. Die Programmleiterinnen und Programmleiter der im Netzwerk verbundenen Literaturhäuser ehren Marlene Streeruwitz als eine Autorin, die sich in besonderem Maße um das Gelingen von Literaturveranstaltungen verdient gemacht hat. Wir gratulieren Marlene Streeruwitz und freuen uns auf die Lesung am 20. Mai im Literaturhaus.


Kultur für alle!

Ab sofort unterstützen wir das Projekt »Kulturticket« des AStA der Universität Rostock. Um zu zeigen, wie vielseitig die kulturelle Landschaft Rostocks aufgestellt ist, ermöglichen wir Studierenden kostenlosen Zugang zu einer Auswahl unserer Veranstaltungen. Alle weiteren Informationen finden Sie hier.

 

 

Schreiben muss keine einsame Sache sein: Schreibende Schüler*innen aufgepasst!

Wir freuen uns, dass wir ab September in Kooperation mit dem Verein »Schreibende Schüler« auch am Literaturhaus Rostock Schreibwerkstätten anbieten können. Zusammen mit dem Verein aus Berlin/Brandenburg wollen wir Kinder und Jugendliche zusammenbringen, die sich für Literatur interessieren und selbst schreiben möchten. Unter fachlicher Anleitung bekommen sie nicht nur zahlreiche Impulse zum Schreiben, sondern auch die Möglichkeit, über ihre Texte zu diskutieren und einem breiteren Publikum vorzustellen.

Unsere Zirkelleiterinnen:

Eileen Hage studierte Lehramt für Deutsch und Geschichte an Gymnasien und ist derzeit Mitarbeiterin und Doktorandin am Lehrstuhl für Didaktik der deutschen Sprache und Literatur der Universität Rostock.
Dörte Menzl ist ausgebildete Buchhändlerin, studierte Germanistik in Leipzig und arbeitete in zahlreichen Verlagen in Leipzig und Berlin. Derzeit absolviert sie ihr Lehramtsstudium in Rostock.

Hier stellt Louis Krüger den Verein und die neuen Schreibzirkel vor.

Anmeldungen nehmen wir gerne unter Nyenhuis@literaturhaus-rostock.de oder rostock (at) schreibende-schüler(dot)de entgegen.

 

 

Literaturpreis Mecklenburg-Vorpommern 2018 Anthologie der Finalistinnen im Hinstorff Verlag erschienen

Die Anthologie versammelt die Einreichungen aller Finalistinnen des Literaturpreises Mecklenburg-Vorpommern 2018. Sowohl Prosa als auch Lyrik, Auszüge aus Langtexten und kurze Momentaufnahmen. Die Texte spielen in der Wildnis, der Stadt und auf hoher See. Sie erzählen von Verlust und Krankheit, aber auch vom Leben abseits der großen Städte und der Schönheit der Peripherie.
Der Literaturpreis MV würdigt und fördert seit 2016 das herausragende literarische Schaffen von Autor*innen in und aus Mecklenburg-Vorpommern und wird gemeinsam von den fünf Institutionen Künstlerhaus Lukas Ahrenshoop, Literaturhaus Rostock, Literaturzentrum Vorpommern im Koeppenhaus in Greifswald, dem
freiraum-verlag und dem LiteraturRat MV e.V. vergeben. Die Jury, die aus über achtzig Einsendungen die Finalistinnen auswählte, bestand 2018 aus dem Lyriker Thomas Kunst, dem Übersetzer und Schriftsteller Steffen Popp und der Literaturkritikerin Wiebke Porombka.
Der Literaturpreis wird vom Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur Mecklenburg-Vorpommern und privaten Sponsoren gefördert.

Zu erwerben ist sie in der Buchhandlung Ihres Vertrauens und direkt beim Hinstorff Verlag!


Rostocker ERKLÄRUNG DER VIELEN

Als Aktive der Kulturlandschaft in Deutschland stehen wir nicht über den Dingen, sondern auf einem Boden, von dem aus die größten Staatsverbrechen der Menschheitsgeschichte begangen wurden. In diesem Land wurde schon einmal Kunst als entartet diffamiert und Kultur flächendeckend zu Propagandazwecken missbraucht. Millionen Menschen wurden ermordet oder gingen ins Exil, unter ihnen auch viele Künstler*innen.

Heute begreifen wir die Kunst und ihre Einrichtungen, die Museen, Theater, Ateliers, Clubs und urbanen Orte als offene Räume, die vielen gehören.

Unsere Gesellschaft ist eine plurale Versammlung. Viele unterschiedliche Interessen treffen aufeinander und finden sich oft im Dazwischen. Demokratie muss täglich neu verhandelt werden – aber immer unter einer Voraussetzung: Es geht um Alle, um jede*n Einzelne*n als Wesen der vielen Möglichkeiten!

Der rechte Populismus, der die Kultureinrichtungen als Akteure dieser gesellschaftlichen Vision angreift, steht der Kunst der vielen feindselig gegenüber.

Ihr verächtlicher Umgang mit Menschen auf der Flucht, mit engagierten Künstler*innen, mit allen Andersdenkenden verrät, wie sie mit der Gesellschaft umzugehen gedenken, sobald sich die Machtverhältnisse zu ihren Gunsten verändern würden.

Das Literaturhaus Rostock als eine der unterzeichnenden Institionen der Rostocker Kunst- und Kultureinrichtungen, die diesen Versuchen mit einer klaren Haltung begegnen:

Die unterzeichnenden Kunst- und Kulturinstitutionen führen den offenen, aufklärenden, kritischen Dialog über antidemokratische Strategien. Sie gestalten diesen Dialog mit Mitwirkenden und dem Publikum in der Überzeugung, dass die
beteiligten Institutionen und Einzelkünstler den Auftrag haben, unsere Gesellschaft als eine demokratische fortzuentwickeln.

Weitere Informationen finden Sie auf der Website des Vereins der Vielen

Die Rostocker Erklärung der Vielen finden Sie hier.


Veranstaltung verpasst?

In der Rubrik »Rückblick« finden Sie Fotos und Kurzberichte von unseren Lesungen mit  Lukas Rietzschel, Fatma Aydemir und Hengameh Yaghoobifarah, Juan S. Guse, Antje Rávik Strubel und vielen mehr.


Die nächsten Veranstaltungen

08.04.2020 | 20:00 ENTFÄLLT: Benjamin Maack: »Wenn das noch geht, kann es nicht so schlimm sein«

Lesung und Gespräch Moderation: Ulrika Rinke (Literaturhaus Rostock)

»Bin ich jetzt ein Leben müde?«, fragt Benjamin Maack, als er mit seinem großen, schwarzen Rollkoffer vor der Psychiatrie steht. Vier Jahre zuvor hatte er sich schon einmal eingewiesen, nach einem Nervenzusammenbruch – die... [mehr]

17.04.2020 | 20:00 ENTFÄLLT: Daniela Dahn: »Der Schnee von gestern ist die Sintflut von heute«

Nach dreißig Jahren Vereinigung ist die innere Spaltung zwischen Ost und West so tief wie eh und...

Nach dreißig Jahren Vereinigung ist die innere Spaltung zwischen Ost und West so tief wie eh und je; und es haben sich sogar neue Klüfte aufgetan, die unser Gemeinwesen erschüttern. Sie haben damit zu tun, dass die vermeintlichen... [mehr]

23.04.2020 | 20:00 ENTFÄLLT: Nachgewachsen – Lene Albrecht, Marina Schwabe, Stefan Wipplinger

Im Rahmen des Programms „Weltenschreiber – Das Literaturvermittlungsprogramm für Kinder und...

An den Literaturinstituten Leipzig, Hildesheim und der Universität der Künste in Berlin haben sie das Schreibhandwerk erlernt, machten ihren Abschluss – und jetzt? Lene Albrecht veröffentlichte gerade ihren ersten Roman Wir, im... [mehr]