Kartenvorverkauf

Vorverkauf für unsere Zoom-Veranstaltungen bei mvticket.de.

Uns ist es auch bei digitalen Veranstaltungen wichtig zu vermitteln, dass Kultur etwas wert ist – gleichzeitig möchten wir Teilhabe für alle Kulturinteressierten ermöglichen.
Deshalb verkaufen wir Tickets für unsere bevorstehende Zoom-Lesung mit Anne Weber (5,- € zzgl. Gebühr).
Es sind jedoch von 100 verfügbaren Zoom-Plätzen 20 kostenfreie Plätze für Hartz-IV-Empfänger:innen sowie 5 kostenfreie Plätze für Student:innen (Kulturticket) reserviert: einfach unter reservierung@literaturhaus-rostock.de anmelden, dann erhaltet Ihr bzw. erhalten Sie unkompliziert die Zugangsdaten. Wir freuen uns auf Sie & Euch!

Der Ticketlink für die Leseclubveranstaltungen, bei denen das jeweilige Buch im Ticketpreis inbegriffen ist, findet sich hier.


Vorgelesen – mitgeredet! Neue digitale Vorlesereihe für junge Kinder und Familien

Wir verschenken gemütliche Vorlesestunden – für alle Kinder, die coronabedingt auf Vorlesezeiten in ihrer Bibliothek verzichten müssen, und besonders für Familien in Quarantäne, die eine Auszeit brauchen. Nähere Informationen zum Format finden Sie hier.

Es lesen u. a. Hassan Jansar (persisch/deutsch), Antje Joost-Hirsekorn (dt.), Margarita Vishnyakova (russ./dt.), Joanna Thoß (poln./dt.), Barbara Sawade, Ralf-Peter Schriever (plattdt.) und Andrea Struck.

Termine jeweils um 16 Uhr
mittwochs: 21. April, 28. April, 5. Mai, 12. Mai, 26. Mai, 2. Juni, 9. Juni, 19. Juni, 23. Juni, 30.Juni
freitags: 21. Mai und 4. Juni 2021

Sie möchten ehrenamtlich als Zoom-Vorlesepat:in aktiv werden? Kontaktieren Sie uns gern: Ansprechpartnerin ist Juliane Foth (Junges Literaturhaus, kipro (at) literaturhaus-rostock(dot)de).


Monatsprogramm April 2021

Wir freuen uns im April auf die (Zoom-)Nachholtermine von Lutz Seiler (»Stern 111«) und die Buchpreisträgerin von 2020 Anne Weber (»Annette, ein Heldinnenepos«). Das einzigartige Konzept vom Leseclubfestival ermöglicht den direkten Austausch zwischen Autor:innen und Leser:innen. Rostock ist in diesem Jahr am Welttag des Buches mit 3 Leseclubs beteiligt. Seien Sie dabei, wenn Eva Baronsky und Claudia Brendler in der Stadtbibliothek Rostock aus »Liebe würde helfen« lesen, Verena Keßler ihr Buch »Die Gespenster von Demmin« bei uns im Haus vorstellt sowie Gabriele von Arnim von Ihren Erfahrungen in »Das Leben ist ein vorübergehender Zustand« berichtet. Außerdem findet eine Zoom-Vorlesereise im Jungen Literaturhaus statt. Wir freuen uns auf spannende (zum Teil mehrsprachige) Lesemomente für junge Leser in Kooperation mit verschiedenen Kulturpartnern. 

Was Sie im April noch erwartet, finden Sie in unserem aktuellen Programmflyer!


Wird verschoben! Erstes bundesweites Leseclubfestival am Welttag des Buches – Rostock ist mit drei Leseclubs dabei

+++ Wird verschoben! Das Leseclubfestival muss angesichts der aktuellen Entwicklungen leider verschoben werden – wir suchen derzeit nach einem Ausweichtermin. +++

Am 23. April 2021 findet das erste bundesweite Leseclubfestival statt: In mehr als zehn Städten Deutschlands treffen 50 Autor:innen in 50 Leseclubs auf maximal 20 Leser:innen und diskutieren mit ihnen über ihre neuen Bücher. Auf diese Weise entstehen in kleiner Runde einmalige Gespräche sowie ein großer Mehrwert für alle Teilnehmenden. Rostock ist mit drei Leseclubs dabei (Eva Baronsky & Claudia Brendler, Gabriele von Arnim, Verena Keßler). 

Mit ihrem einzigartigen Konzept bringen Elisabeth Jaspersen und Dorian Steinhoff (beide Festivalleitung) nicht nur aktuelle Frühjahrsnovitäten unterschiedlicher Genres und aktueller Thematiken ins Gespräch, sondern ermöglichen auch den direkten und wichtigen Austausch zwischen Autor:innen und Leser:innen. Denn im Ticketkauf enthalten ist das jeweilige Buch für eine Veranstaltung, das per Post verschickt wird. Bis zum Festivaltag ist dann Zeit zum Lesen. Vor Ort kann anschließend in lockerer Atmosphäre über den Text debattiert werden.

Nähere Informationen finden Sie hier oder unter: www.leseclubfestival.com

Die Tickets für alle Leseclubs finden Sie hier.


Preis der Literaturhäuser 2021 geht an Ingo Schulze

Autor: Ingo Schulze, in seiner Berliner Wohnung, 2017. Foto: Gaby Gerster

Das Netzwerk der Literaturhäuser verleiht den Preis der Literaturhäuser 2021 dem Autor Ingo Schulze. 1962 in Dresden geboren, studierte Ingo Schulze klassische Philologie in Jena und arbeitete zunächst als Schauspieldramaturg und Zeitungsredakteur. 1995 erschien sein erstes Buch »33 Augenblicke des Glücks«, es folgten zahlreiche weitere Romane, Erzählungen, Essays und Reden. Zuletzt erschien sein Roman »Die rechtschaffenen Mörder« (2020), der für den Preis der Leipziger Buchmesse nominiert war. Ingo Schulze wurde für sein Werk mit zahlreichen, auch internationalen Preisen geehrt sowie im Oktober 2020 mit dem Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland für sein Engagement als politischer Autor und Künstler ausgezeichnet.

Es ist vor allem die Zeit der DDR, die Wendezeit und Nachwendezeit, die Ingo Schulze literarisch in seinen Büchern bearbeitet. Seine literarische Verarbeitung der DDR setzt er dabei immer auch ins Verhältnis zur Gegenwart, zum ungebremsten und entsolidarisierten globalen Kapitalismus. Wer wir sind, woher wir kommen, wie wir erinnern und wohin wir steuern, all das ist bei Schulze nicht enggeführt auf den Kosmos BRD/DDR, sondern übertragbar und hochaktuell für unser Mit-, Neben-und Gegeneinander in Europa und in der Welt.

Bei Veranstaltungen mit Ingo Schulze auf der Bühne vermitteln sich diese Lust an der Sprache und am Spiel und seine Liebe zu den Figuren und ihren Verstrickungen unmittelbar. In Zeiten affektiver Zuspitzung und Gereiztheit ist Ingo Schulze nicht zuletzt auch durch seine ausgeprägten integrativen Fähigkeiten literarisch wie auch auf der Bühne, im Gespräch sowie durch seine Erfahrungen und sein gelebtes Leben unser Preisträger 2021! Wir gratulieren ihm von Herzen zum 20. Preis der Literaturhäuser.


Preis der Jungen Literaturhäuser 2021

Das Netzwerk der Literaturhäuser ehrt jetzt auch Kinder- und Jugendbuchautor*innen

Seit 20 Jahren schon verleiht das Netzwerk der Literaturhäuser den Preis der Literaturhäuser an eine Autorin, einen Autor, die/der sich in besonderer Weise um das Gelingen der Literaturveranstaltung verdient gemacht hat.
Erstmals in diesem Jahr wird nun auch ein Preis der Jungen Literaturhäuser verliehen. Es sollen damit Autor*innen ausgezeichnet werden, die nicht nur herausragende Bücher für Kinder und Jugendliche geschaffen haben, sondern die in der lebendigen, interaktiven Begegnung mit ihrem Publikum stark sind, die Kinder und Jugendliche mit ihrer Sprache und ihren Auftritten erreichen, die vielleicht schon experimentiert haben mit digitalen Formaten und die durch ihre Lesungen das einlösen, wofür die Literaturhäuser stehen. 

„Wer Bücher liebt, weiß, dass alles an ihnen interessant ist. Insbesondere an Kinder- und
Jugendbüchern. Sie sind gleich nach den Wiegenliedern das Eintrittstor in eine Welt der
Unbestechlichkeit, der ständigen Horizonterweiterung, des Trostes und der Widerständigkeit. Das Erleben von Veranstaltungen mit Kinder- und Jugendbuchautorinnen und -autoren gehört in jede Bildungsbiografie wie das Seepferdchen oder ein Stadionbesuch. Die Jungen Literaturhäuser aus dem Netzwerk der Literaturhäuser unterstreichen die Bedeutung dieser Kunst mit diesem gewichtigen Preis“
, so Hauke Hückstädt, Sprecher des Vorstandes des Netzwerks. 

Auch Kinder- und Jugendbuchautor*innen kommen, wie so viele andere, seit einem Jahr kaum zu ihrem Publikum, ein Grund mehr, sie mit einem eigenen Preis zu ehren. Das Besondere am Preis der Jungen Literaturhäuser ist, dass das junge Publikum mit entscheidet, wer den Preis bekommt, es ist eingeladen, mit abzustimmen.
Grundlage für die Auswahl der Preisträger*innen bilden die Vorschläge aller Jungen
Literaturhäuser. Aus dieser Liste wurden 3 Autorinnen und Autoren ausgewählt, nämlich
Franziska Biermann, Finn-Ole Heinrich und Ferdinand Lutz. Die drei so Nominierten bekamen die Gelegenheit, sich und ihre Arbeit in Kurzfilmen für Kinder und Jugendliche vorzustellen. Sie sind damit auch eingeladen, sich mit digitalen Alternativen für Lesungsveranstaltungen zu beschäftigen, Brücken zu bauen zwischen der digitalen Welt und der Literatur.
Das Publikum kann auf der Website des Netzwerks der Literaturhäuser abstimmen, am
23. April, dem Welttag des Buches, wird die Gewinnerin oder der Gewinner bekannt gegeben, die Preisverleihung findet im Sommer statt. Die Abstimmung wird begleitet von einer Social Media Kampagne der Jungen Literaturhäuser. Das Preisgeld beträgt € 5.000, dazu kommen die Honorare für die sich an die Preisverleihung im Sommer anschließende Lese-Tour durch die Literaturhäuser.

Alle weiteren Informationen auf www.literaturhaus.net.

PRESSEKONTAKT:
Ursula Steffens (Geschäftsführung literaturhaus.net):
Tel:+49 (0) 40 - 467 751 80; steffens (at) literaturhaus(dot)net


Preis der LiteraTour Nord 2021 geht an Iris Wolff

Iris Wolff (c) Annette Hauschild/Ostkreuz

Den von der VGH Stiftung ausgelobten und mit 15.000 Euro dotierten Preis der LiteraTour Nord 2021 erhält die Autorin Iris Wolff. Mit dieser Entscheidung würdigen Jury und Stiftung die Autorin sowohl für ihr bisheriges Werk als auch für ihren zuletzt erschienenen Roman »Die Unschärfe der Welt« (Klett-Cotta, 2020).

Bei der Preisverleihung am Donnerstag, den 8. Juli 2021, 19.00 Uhr in Hannover nehmen sowohl Ulrike Draesner (Preisträgerin 2020) als auch Iris Wolff die Auszeichnung entgegen.

Hier weiterlesen.


Ausschreibung für den Walter-Kempowski-Literaturpreis

Die Hamburger Autorenvereinigung (HAV) schreibt erneut einen Kurzgeschichten-Wettbewerb für einen bisher unveröffentlichten Prosa-Text aus. Der Wettbewerb ist offen für Autorinnen und Autoren der Jahrgänge ab 1985, die in deutscher Sprache schreiben. Einsendeschluss ist der 30. April 2021.

Mehr erfahren Sie hier.


Kultur für alle!

Ab sofort unterstützen wir das Projekt »Kulturticket« des AStA der Universität Rostock. Um zu zeigen, wie vielseitig die kulturelle Landschaft Rostocks aufgestellt ist, ermöglichen wir Studierenden kostenlosen Zugang zu einer Auswahl unserer Veranstaltungen. Alle weiteren Informationen finden Sie hier.


Die nächsten Veranstaltungen

21.04.2021 | 16:00 Zoom-Lesung: Ulrika Rinke liest aus „Wir zwei gehören zusammen“ von Michael Engler

Virtuelles Veranstaltungsangebot für Kinder ab 3 Jahren aus der Vorlesereihe: Vorlesen – mitgeredet!

An einem warmen Frühlingsmorgen entdeckt der Hase den Igel. So etwas Stacheliges hat er noch nie gesehen. Ihm gefällt der Igel. Und dem Igel gefällt das weiche Fell des Hasen.Von nun an treffen sich die beiden jeden Morgen auf... [mehr]

23.04.2021 | 19:00 Wird verschoben! Leseclubfestival: Eva Baronsky & Claudia Brendler: »Liebe würde helfen«

Moderation: Wiebke Juhl-Nielsen (Evangelische Akademie der Nordkirche)

+++ Wird verschoben! Das Leseclubfestival muss angesichts der aktuellen Entwicklungen leider verschoben werden – wir suchen derzeit nach einem Ausweichtermin. +++ Alles geht, bis nichts mehr geht. Aber was geschieht... [mehr]

23.04.2021 | 19:30 Wird verschoben! Leseclubfestival: Gabriele von Arnim: »Das Leben ist ein vorübergehender Zustand«

Moderation: Lenore Lötsch (freie Journalistin, NDR Hörfunk)

+++ Wird verschoben! Das Leseclubfestival muss angesichts der aktuellen Entwicklungen leider verschoben werden – wir suchen derzeit nach einem Ausweichtermin. +++ Es gibt sie, diese Sekunden, die das ganze Leben verändern,... [mehr]