Maxime Gillio: »Grenzüberschreitungen«/ »Post frontière«
Lesung & Gespräch (zweisprachig) | Moderation: Véronique Niedzwetzki (ifa Rostock) | Übersetzung: Everest Girard (freie Autorin und Übersetzerin)
Berlin 2006. Durch Recherchen ist die Journalistin Patricia Sammer auf den Fall der DDR-Republikflüchtigen Inge Oelze gestoßen. Bei einer Reihe von Besuchen in der Provinz lässt sie sich Inges Lebensgeschichte erzählen, deren Wurzeln bis zum Ende des 2.Weltkriegs zurückreichen, zur Vertreibung der Sudetendeutschen aus der Tschechoslowakei. Und es scheint allmählich, dass es Patricia in Wahrheit um etwas anderes geht, etwas, das in ihre Kindheit zurückreicht …
In den Schicksalen dreier Frauen aus drei Generationen entwirrt sich im Laufe des Romans ein Beziehungsgeflecht, das nicht nur individuelle Geschichten offenbart, sondern auch deutsche Nachkriegsgeschichte in Ost und West.
Maxime Gillio ist Autor zahlreicher Kriminal- und Jugendromane. Angeregt durch die Erzählung wahrer Begebenheiten in seinem persönlichen Umfeld betritt er mit »Grenzüberschreitungen« ein weiteres literarisches Feld.
Vvk. 5 € zzgl. Gebühr im Pressezentrum/bei mvticket.de; Abendkasse: 8 €
Studierende der Uni Rostock/hmt Rostock frei mit dem Kulturticket des AStA. Anmeldung: reservierung@literaturhaus-rostock.de
Ort: Literaturhaus Rostock (im Peter-Weiss-Haus), Doberaner Str. 21, 18057 Rostock
Eine Veranstaltung im Rahmen der Europawochen 2026 der Universitäts- und Hansestadt Rostock in Kooperation mit dem institut franco-allemand Rostock.
Das Literaturhaus Rostock wird gefördert durch die Hanse- und Universitätsstadt Rostock und das Ministerium für Wissenschaft, Kultur und Bundes- und Europaangelegenheiten.






