17.07.2026 | 19:00

Helene Bukowski: »Wer möchte nicht im Leben bleiben«

Lesung & Gespräch mit Klavierbegleitung | Moderation: Dr. Steffi Brüning (Dokumentations- und Gedenkstätte Rostock/LpB MV)


© Tobias Kruse

1985 nimmt sich eine junge Pianistin in Neubrandenburg das Leben; dreieinhalb Jahrzehnte später stößt die Schriftstellerin Helene Bukowski auf ihre Geschichte. Behutsam nähert sie sich Christina, sucht in ihrer Biografie nach Rissen und Erschütterungen, aber auch nach Augenblicken großen Glücks und verbindet dabei Vergangenheit mit ihrer eigenen Gegenwart. Sie lernt einen Vater kennen, der in der Tochter seine eigenen Träume verwirklichen will, eine Mutter, die es liebt, zu fotografieren, und ein Klavier, das unverrückbar in der Wohnung steht. Bukowski folgt Christina nach Berlin, an die Spezialschule für Musik mit ihren kalten Übungsräumen und dem täglichen Drill. Später nach Moskau, zum Studium am Konservatorium, durch sturzbachartigen Regen und Nächte voller Schnee. Und sie findet eine Krankheit, für die es erst heute eine Diagnose gibt.

Helene Bukowski, Autorin, geboren 1993 in Berlin. „Wer möchte nicht am Leben bleiben“ war für den Preis der Leipziger Buchmesse 2026 nominiert und wurde mit dem Annalise-Wagner-Preis 2026 ausgezeichnet.

Vvk. 8 € zzgl. Gebühr im Pressezentrum/bei­ mvticket.de, Abendkasse: 10 €

Ermäßigt für Schüler:innen, Mitglieder im Literaturhaus Rostock e.V., Schwerbeschädigte: 5 € (Anmeldung unter: reservierung@literaturhaus-rostock.de)

Studierende der Uni Rostock/hmt Rostock frei mit dem Kulturticket des AStA. Anmeldung: reservierung@literaturhaus-rostock.de

Ort: Aula der Universität Rostock, Universitätsplatz 1, 18055 Rostock

Eine Kooperationsveranstaltung von Heinrich-Böll-Stiftung MV, Dokumentations- und Gedenkstätte Rostock/LpB MV und Literaturhaus Rostock mit dem Kempowski Archiv Rostock Ein bürgerliches Haus e.V. innerhalb der Kempowski-Tage 2026

Das Literaturhaus Rostock wird gefördert durch die Hanse- und Universitätsstadt Rostock und das Ministerium für Wissenschaft, Kultur und Bundes- und Europaangelegenheiten.