»Die Partei hat immer Recht. Die SED im Alltag der DDR«

WIE GEWINNT UND ERHÄLT EINE DIKTATUR IHRE MACHT?

1946, vor nunmehr 80 Jahren, wurden SPD und KPD zwangsvereinigt zur SED – der in der DDR herrschenden Partei, die für sich beanspruchte, das „wahre Volksinteresse“ zu vertreten, und ihre Herrschaft mit verschiedensten Mitteln durchsetzte und sicherte. Die Ausstellung »Die Partei hat immer recht. Die SED im Alltag der DDR« (02.07.– 30.11.2026) der Bundesstiftung Aufarbeitung zeigt anschaulich, wie die Sozialistische Einheitspartei Deutschlands in das Leben der Menschen eingriff. Im Mittelpunkt stehen die Mechanismen ihrer Herrschaft: ideologische Schulung, Kontrolle, Repression und das ständige Einfordern von Loyalität. Wie sicherte die Partei ihr Machtmonopol mit Hilfe von Polizei, Justiz und Staatssicherheit? Wie schuf sie gleichzeitig ein System sozialer Abhängigkeiten und Gewöhnung und wie stark war das im Alltag verschiedenster Menschen spürbar?
Wie vielschichtig und oft auch widersprüchlich die Schicksale und Lebenserzählungen sind, die dieser Zeit entstammen, welche Herausforderungen und Verwundungen das Leben in einer Diktatur bedeuten konnte, welcher private Raum sich mitunter gewinnen ließ: Das möchten wir im Rahmenprogramm erahnbar machen – immer wieder mit Ohren für Ihre Erzählungen.

Ausstellungsorte: 
Dokumentations- und Gedenkstätte Rostock
(DuG Rostock), Grüner Weg 5, Rostock
Öffnungszeiten: Di + Do 10–15 Uhr

Frieda 23, Friedrichstraße 23, Rostock
Öffnungszeiten:
Mo–Fr, 7–21 Uhr, Sa & So, 16–21 Uhr

Eine Ausstellung der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur von Stefan Wolle.

Begleitveranstaltungen zur Ausstellung:

Eine Kooperationsveranstaltung von Heinrich-Böll-Stiftung MV, Dokumentations- und Gedenkstätte Rostock/LpB MV und Literaturhaus Rostock.