Sharon Dodua Otoo: »So, in etwa, ist es geschehen«
Lesung & Gespräch im Rahmen der LiteraTOUR Nord | Moderation: Dr. Stephan Lesker (Universität Rostock)
Sie sind auf dem Weg nach Timmendorfer Strand: Amata Haller und ihr Chef Heinz Brockhaus, der ihr angeboten hat, sie mit dem Auto dorthin zu fahren. Amata ist in Eile, ihre Mutter wartet, wie jedes Jahr am 3. Mai. An diesem Tag jährt sich der Untergang der Cap Arcona, jene Katastrophe gegen Ende des Zweiten Weltkriegs, die ihr Großvater nur knapp überlebt hat. Die Hitze drückt auf die überfüllten Straßen, die Fahrt wird immer länger, Brockhaus redet ununterbrochen, und Amata verliert die Fassung. Am Ende des Tages wird Brockhaus nicht mehr leben, und Monate später wird Amata vor Gericht stehen.
Sharon Dodua Otoo ist Schriftstellerin, Herausgeberin der englischsprachigen Buchreihe »Witnessed« und Kuratorin des Schwarzen Literaturfestivals »Resonanzen«. Mit dem Text »Herr Gröttrup setzt sich hin« gewann Otoo 2016 den Ingeborg-Bachmann-Preis. 2020 hielt sie die Klagenfurter Rede zur Literatur »Dürfen Schwarze Blumen Malen?«, die im Verlag Heyn erschien. Ihr erster Roman »Adas Raum« wurde 2023 für die Shortlist des BücherFrauen-Literaturpreises »Christine« ausgewählt und in mehrere Sprachen übersetzt. Es folgten weitere Auszeichnungen und Stipendien; 2025 hielt sie die Zürcher Poetikvorlesung. 2026 erschien ihr zweiter Roman »So, in etwa, ist es geschehen«. Sie lebt mit ihrer Familie in Berlin.
Vvk. (startet in Kürze) zzgl. Gebühr 10 € im Pressezentrum & bei mvticket.de
AK: 12 €/10 € erm.*
*Ermäßigung für Mitglieder des Literaturhaus Rostock e.V.
Schüler:innen an der Abendkasse: 5 € (Anmeldung: reservierung (at) literaturhaus-rostock(dot)de)
Studierende der Universität Rostock & der HMT Rostock erhalten freien Eintritt. Rechtzeitige Anmeldung unter: reservierung@literaturhaus-rostock.de
Ort: Literaturhaus Rostock (im Peter-Weiss-Haus), Doberaner Str. 21, 18057 Rostock
In Kooperation mit der anderen buchhandlung und der Universität Rostock.
Das Literaturhaus Rostock wird gefördert durch die Hanse- und Universitätsstadt Rostock und das Ministerium für Wissenschaft, Kultur und Bundes- und Europaangelegenheiten.




