01.10.2026 | 19:00

Rina Schmeller: »Co«

Lesung & Gespräch | Moderation: Juliane Pust (Frauenbildungsnetz MV) | Livestream/Mediathek: twitch.tv/lithausrostock


© Jacintha Nolte

Was als Liebe beginnt, wird Co-Abhängigkeit: Sie kreist um ihn, er kreist um Alkohol. Sie flieht immer wieder vor der Gewalt, doch kehrt stets nach Hause zurück. Dieser autofiktionale Text der Lübecker Autorin Rina Schmeller erzählt von einem Kreislauf aus Mitgefühl und schleichender Selbstsabotage, von der Dynamik der Sucht, aber auch von Selbstermächtigung: vom Weg einer Frau, die die Kraft aufbringt, sich nach Jahren zu lösen: ihre Chance zu überleben. Wie sie mit Mühe, aber entschieden nach einem eigenen Leben zu suchen beginnt und mit jeder Phase unabhängiger wird.

Im Anschluss an Lesung und Gespräch diskutieren wir mit Mitarbeiterinnen des Rostocker Vereins stark machen e.V., die Betroffene beraten und begleiten, und mit dem Publikum. Die Lesung wird live in zwei Rostocker SBZ übertragen und vor Ort moderiert – auch von dort können Fragen gestellt werden.

Rina Schmeller, 1986 geboren, hat in Leipzig Literarisches Schreiben und in Berlin Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft studiert. Sie hat Aufenthaltsstipendien erhalten und war Teil der Autor*innenwerkstatt Prosa 2020 des Literarischen Colloquiums Berlin. Zu ihrer Arbeit an »Co« hat sie 2024 den Essay »Bedeutung erleben« veröffentlicht (Edit Nr. 91). Sie lebt in Lübeck. 

Eintritt frei, Anmeldung möglich unter reservierung (at) literaturhaus-rostock(dot)de
Spenden für den Verein stark machen e.V. vor Ort möglich

Ort: Literaturhaus Rostock (im Peter-Weiss-Haus), Doberaner Str. 21, 18057 Rostock

Eine Kooperationsveranstaltung von Stadtgespräche, Frauenbildungsnetz MV e.V. und Literaturhaus Rostock, gefördert vom Ministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend im Rahmen des Bundesprogramms »Demokratie leben!« und von der Hanse- und Universitätsstadt Rostock im Rahmen der »Partnerschaft für Demokratie«

Das Literaturhaus Rostock wird gefördert durch die Hanse- und Universitätsstadt Rostock und das Ministerium für Wissenschaft, Kultur und Bundes- und Europaangelegenheiten.