26.04.2026 | 18:00

»wieder sprechen«: Diskussion mit Sophia Fritz (»Toxische Weiblichkeit«) und Matthias Politycki (»Mann gegen Mann«)

Moderation: Ulrika Rinke (Literaturhaus Rostock) | Livestream unter twitch.tv/lithausrostock


© Eno de Wit

© Carsten Westphal

Kaum ein Kulturkampf wird so erbittert geführt wie der um Geschlechterrollen. Woran liegt das? Wie gelingt Verständigung auf diesem Schlachtfeld, das auf allen Seiten Verwundete beherbergt? Welche Positionen kann man heute öffentlich vertreten, ohne gecancelt zu werden? Matthias Politycki, Autor, Essayist und Vorsitzender des PEN Deutschland, hat 2025 den Essayband »Mann gegen Mann – Von alten und neuen Tugenden« vorgelegt, in dem er angesichts von »Zeitenwende« und radikalen Umbrüchen innerhalb liberaler Gesellschaften fragt, ob manche traditionell männlich konnotierten Eigenschaften nicht doch bewahrenswert sind. Mit ihm spricht Sophia Fritz, Autorin des Essays »Toxische Weiblichkeit« (2024), in dem sie auslotet, ab wann erlernte »weibliche« Muster ins potentiell Schädliche kippen. Wie viel Negatives, wie viel Nützliches steckt in Geschlechterrollen? Was haben sie mit unseren Vorstellungen von Gesellschaft zu tun?

Vvk. (in Kürze) 5 € zzgl. Gebühr (Pressezentrum/mvticket.de); Abendkasse: 8 €

Studierende der Uni Rostock/hmt Rostock frei mit dem Kulturticket des AStA. Anmeldung: reservierung@literaturhaus-rostock.de

Ort: Volkstheater Rostock (Ateliertheater), Doberaner Straße 134/135, 18057 Rostock

Eine Kooperationsveranstaltung mit dem Volkstheater Rostock und der Landeszentrale für politische Bildung M-V.

Das Literaturhaus Rostock wird gefördert durch die Hanse- und Universitätsstadt Rostock und das Ministerium für Wissenschaft, Kultur und Bundes- und Europaangelegenheiten.