»wieder sprechen«: Diskussion mit Bernhard Pörksen (»Zuhören«) und Nils C. Kumkar (»Polarisierung«)
Moderation: Ulrika Rinke (Literaturhaus Rostock) | Livestream unter twitch.tv/lithausrostock
Wie kommen wir wieder ins Gespräch, wie viel Differenz halten wir aus in polarisierten Zeiten? Gemeinsam mit dem Volkstheater suchen wir in der Reihe »wieder sprechen« den Dialog mit Vertreter:innen gegensätzlicher Positionen. Einander zu widersprechen ist ausdrücklich erwünscht, zugleich geht es darum, das Gegenüber zu hören und dessen Positionen gelten zu lassen, auch wenn man sie nicht teilt. Doch wie geht das überhaupt? Im Mittelpunkt der Auftaktveranstaltung stehen die Voraussetzungen für einen gelingendes Gespräch.
Zuhören, Gehörtwerden, den Dialog auf Augenhöhe führen – das sind Schlagworte unserer Zeit, Formeln der politischen Rhetorik. Was heißt es, wirklich zuzuhören, die eigenen Überzeugungen in Frage zu stellen? Warum hört man so lange nicht auf die Opfer sexuellen Missbrauchs, auf die Warnungen vor dem Klimawandel? Bernhard Pörksen zeigt, welche Mechanismen das Zuhören verhindern – ob im privaten Umgang oder in der Öffentlichkeit. Und er präsentiert Ansätze und Methoden, die Offenheit und empathisches Zuhören ermöglichen. Die Schlüsselfrage: Wie erreicht man diejenigen, die man nicht mehr erreicht?
Polarisierung ist keineswegs ein Ausnahmezustand, sondern notwendig in einer Demokratie, sagt der Soziologe Nils C. Kumkar. Was unterscheidet die gegenwärtige, »freidrehende« Polarisierung des Rechtspopulismus von der »normalen«, und wie kann man – wenn überhaupt – ihre Mechanismen durchbrechen?
Vvk. (in Kürze) 5 € zzgl. Gebühr (Pressezentrum/mvticket.de); Abendkasse: 8 €
Studierende der Uni Rostock/hmt Rostock frei mit dem Kulturticket des AStA. Anmeldung: reservierung@literaturhaus-rostock.de
Ort: Literaturhaus Rostock (im Peter-Weiss-Haus), Doberaner Str. 21, 18057 Rostock
Eine Kooperationsveranstaltung des Literaturhauses Rostock mit dem Volkstheater Rostock und der Landeszentrale für politische Bildung M-V.
Das Literaturhaus Rostock wird gefördert durch die Hanse- und Universitätsstadt Rostock und das Ministerium für Wissenschaft, Kultur und Bundes- und Europaangelegenheiten.







