NO SCRIBES – Die literarische Girlband mit Paula Fürstenberg, Alisha Gamish und Raphaëlle Red
Literatur-Musik-Performance im Rahmen der Queerfeministischen Festivalwochen
GIRLHOOD IST EIN VERSPRECHEN. ZIGAZIGAH. Kaum ein popkulturelles Phänomen hat die 1990er- und 2000er-Jahre so stark geprägt wie Girlbands: Drei bis fünf junge Frauen, meist sorgfältig nach Typen zusammengestellt, vermarktet als Projektionsfläche für Begehren, Identifikation und Empowerment. Zwischen Rebellion und Massentauglichkeit verhandelten sie Schwesternschaft, Körperbilder, sozialen Aufstieg. Dahinter: ausbeuterische Strukturen, normierte Rollen und Machtverhältnisse einer Industrie, die das Kollektiv so schnell verschluckte, wie sie es inszeniert hatte. NO SCRIBES greifen diese Dynamiken auf und setzen sich mit Identitäten und (Pop-)Feminismus auseinander in einem dreistimmigen Text zwischen Hommage und Kritik, Theorie und Tanzfläche, Megafon und Tagebuch.
Band-Bio: Vom Schreibtisch in die Charts: Der Aufstieg der literarischen Girlband NO SCRIBES ist kometenhaft. Was die Schriftstellerinnen Paula Fürstenberg (Grumpy Scribe, Solobuch »Weltalltage«, Sternzeichen Widder), Raphaëlle Red (Riot Scribe, Solobuch »Adikou«, Sternzeichen Stier), Alisha Gamisch (Dreamy Scribe, Solobuch »Lustdorf«, Sternzeichen Wassermann) verbindet, ist die Leidenschaft fürs Lesen und Schreiben und Dolly Partons All-Time-Hit »Jolene«. Zusammen sind sie NO SCRIBES, die literarische Antwort auf die Girlbands ihrer Teenage-Jahre – und auf die Einsamkeit.
Vvk. 8 €/5 € erm.* zzgl. Gebühr im Pressezentrum/bei mvticket.de, Abendkasse: 12 €/8 € erm.*
Studierende der Uni Rostock/hmt Rostock frei mit dem Kulturticket des AStA. Anmeldung: reservierung@literaturhaus-rostock.de
*Ermäßigt für: Schüler:innen, Mitglieder im Literaturhaus Rostock e.V., Warnowpass-Inhaber:innen Schwerbeschädigte und Inhaber:innen einer Ehrenamtskart
Ort: Literaturhaus Rostock (im Peter-Weiss-Haus), Doberaner Str. 21, 18057 Rostock
Eine Kooperation zwischen Heinrich-Böll-Stiftung MV, Peter-Weiss-Haus e.V. und Literaturhaus Rostock im Rahmen der Queerfeministischen Festivalwochen 2026.
Das Literaturhaus Rostock wird gefördert durch die Hanse- und Universitätsstadt Rostock und das Ministerium für Wissenschaft, Kultur und Bundes- und Europaangelegenheiten.







