27.04.2019 | 19:30

Jenny Erpenbeck und Gregor Sander im Gespräch mit Marcel Lepper und Simone Neteler

Öffentliche Abendveranstaltung innerhalb des Internationalen Walter-Kempowski-Symposiums | moderiert von Katrin Möller-Funck (Kempowski-Archiv-Rostock)


Gregor Sander © Thorsten Futh

Die Autor*innen Jenny Erpenbeck und Gregor Sander im Gespräch mit Marcel Lepper (Leiter des Literaturarchivs an der Akademie der Künste in Berlin) und Simone Neteler ( Lehrbeauftragte der Universität Hildesheim) unter dem Titel "Die Rolle des Archivs
für Autorschaft und Autorentechnik".

Sie lesen und sprechen über Schriftstellerarchive und Arbeitstechniken und wie beides miteinander verknüpft ist.

Die Autorin Jenny Erpenbeck zeigt in ihrem aktuellen Essayband »Kein Roman. Texte von 1992-2018.«, was ihr am Werk anderer Anregung ist, wo sie anknüpft, wozu sie sich bekennt. In diesem parallel zu den Romanen entstandenen essayistischen Werk reflektiert sie auch ihr eigenes Schreiben und Leben und gibt so Einblick in ihre Gedankenwelt und die Hintergründe ihres künstlerischen Schaffens.

Jenny Erpenbeck wurde 1967 in Berlin (DDR) geboren. 1987 begann sie ein Studium für Theaterwissenschaften an der Humboldt-Universität zu Berlin, bevor sie 1989 an die Berliner Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ wechselte, um dort Musiktheaterregie zu studieren. Dieses Studium schloss sie 1994 mit der Inszenierung von Bartóks Oper "Herzog Blaubarts Burg" in der Parochialkirche und im Tacheles Berlin ab.

Ihr erstes Buch, eine Novelle mit dem Titel "Geschichte vom alten Kind", erschien im Jahr 1999 bei Eichborn Berlin. Seit 2014 ist Jenny Erpenbeck Mitglied der Darmstädter Akademie für Sprache und Dichtung, seit 2015 auch der Akademie der Künste Berlin. Ihre Bücher sind in 20 Sprachen übersetzt.

Gregor Sander wurde 1968 in Schwerin geboren und arbeitet als freier Autor in Berlin. Seinen ersten Roman mit dem Titel "Abwesend" veröffentlichte er im Jahr 2007 im Wallstein Verlag. Der Erzählband "Winterfisch" aus dem Jahre 2011 wurde mit dem Preis der LiteraTour Nord (2012) ausgezeichnet. 2014 erschien sein zweiter Roman mit dem Titel "Was gewesen wäre".

Marcel Lepper wurde 1977 in Stuttgart geboren und ist der Leiter des Literaturarchivs an der Akademie der Künste in Berlin. Zudem ist er ein Außerplanmäßiger Professor für Neuere deutsche Literatur an der Universität Stuttgart. Zu seinen Veröffentlichungen gehören u.a. "Philologie. Zur Einführung" (Junius, 2012) und "Handbuch Archiv", gemeinsam herausgegeben mit Ulrich Raulff (J.B. Metzle, 2016).

Simone Neteler arbeitet als Lehrbeauftragte am Institut für Literarisches Schreiben und Literaturwissenschaft der Universität Hildesheim. Sie studierte Publizistik und Kommunikationswissenschaften, Germanistik und Psychologie. Bis 2007 war sie eine enge Mitarbeiterin des Schriftstellers Walter Kempowski und ist Herausgeberin der Publikation "Echolot" (2014). Sie lebt als freie Autorin in Berlin.

Ort: Aula der Universität Rostock, Universitätsplatz 1, 18055 Rostock
Eintritt frei


Eine gemeinsame Veranstaltung im Rahmen des Internationalen Walter-Kempowski-Symposiums der Universität Rostock in Zusammenarbeit mit dem Kempowski Archiv Rostock. Ein bürgerliches Haus e.V.

 

 


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