03.03.2017 | 20:00

HausLese

Die meiste Lesebühne der Welt made Rostock great again!


„Veronika, der Lenz ist da“

Die eine oder andere Blume streckt ihr hübsches Köpfchen zwar schon aus dem Winterquartier, aber so ganz möchte sich der Frühling noch nicht zeigen. Doch die Sänger, Texter und Musiker gaben sich bei der ersten HausLese des Jahres alle Mühe, die Endorphine des Publikums sprühen und den Frühling ins Haus einziehen zu lassen – mit Erfolg! Für die zahlreich erschienen Gäste wurden sogar noch zusätzliche Stühle aufgestellt, damit auch jeder einen Platz zum aufmerksamen Lauschen bekam.

Auch diesmal beehrten unsere Hausleser, versorgt mit heiteren Kleinigkeiten aus dem Osternest, das Publikum mit einer Reihe sehr unterschiedlicher Texte:
Während Bernt mit t! humorvoll und dramatisch das kleine Piff vom großen Knall unterschied, slammte Anne Kalkbrenner vom Abschied und der süßen Schwere, die er mit sich bringt. Diego Hagen ließ die Frühlingsgefühle mit seinem kitschig-romantischen Bitch-Rap aufwallen, während Heiner Rühl an die Zerbrechlichkeit der Liebe und die Vergänglichkeit des Lebens erinnerte.

Auch musikalisch hatten unsere Hauslesegäste einiges auf Lager. So zum Beispiel Stephan Langhans mit seiner liebenswürdigen Ode an Paul Brath – anscheinend eine Herzensangelegenheit. Oder Flojo, der mit seinem Loop-Song zum Mitschnipsen, Mitklatschen und Entspannen einlud.

Begleitet und moderiert wurde der literarisch-musikalische Abend von Jens Lippert und Tobias Wolff – ein neckisches Duo, welches das Publikum mit seiner lockeren und sympathischen Art verzückte. 

Wer diese Hauslese verpasst hat, kann sich schon auf’s nächste Mal freuen. Der Termin steht zwar noch nicht fest, kommt aber ganz sicher – versprochen!